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StartBusiness & ManagementManagementTourismus International:: Mehr Reisen weltweit

Tourismus International Mehr Reisen weltweit

Auch international hat die Anzahl der Gästeankünfte im vergangenen Jahr zugenommen. Die World Tourism Organization UNWTO meldet für 2015 ein Plus von über vier Prozent. Damit wurde ein Rekord von 1,2 Milliarden Ankünften weltweit erreicht.

Mit rund 50 Millionen mehr Ankünften von Übernachtungsgästen, die auf der ganzen Welt auf Reisen unterwegs waren, wird im sechsten Jahr in Folge eine überdurchschnittliche Zunahme von vier Prozent oder mehr verzeichnet.

„Der internationale Tourismus hat 2015 neue Bestmarken erreicht. Die stabile Entwicklung der Reisebranche ist auf das stetige Wirtschaftswachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in vielen Teilen der Welt zurückzuführen“, begründet UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai die Entwicklung.

Obwohl die Nachfrage generell hoch war, unterscheiden sich die einzelnen Destinationen zum Teil erheblich in ihren Ergebnissen. Dies ist auf regionale Devisenschwankungen, den sinkenden Ölpreis oder andere Faktoren zurückzuführen, die das Lohnniveau einzelner Länder beeinflussen. Ebenso spielen Bedenken bezüglich der Sicherheit auf Reisen und im Heimatland eine bedeutende Rolle.

Regionale Ergebnisse und Ausblick

Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und der Pazifikraum verzeichneten jeweils ein Wachstum von rund fünf Prozent im vergangenen Jahr. Die Zahl der Gästeankünfte im Mittleren Osten stieg um drei Prozent, während in Afrika (wenige Daten verfügbar) die Zahl der Ankünfte um geschätzte drei Prozent abgenommen hat. Dies sei auf die schwachen Ergebnisse in Nordafrika zurückzuführen, die rund ein Drittel aller Gästeankünfte des Kontinents ausmachen.

Für das Jahr 2016 erwartet die UNWTO größtenteils ebenfalls eine positive Entwicklung, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als in den vergangenen zwei Jahren. Gemäß aktueller Zahlen und Trends könnte die Zunahme der internationalen Gästeankünfte auch 2016 wieder bei etwa vier Prozent liegen. Dabei wird ein stärkeres Wachstum für Asien und den Pazifikraum sowie für Amerika erwartet (4 bis 5 %), gefolgt von Europa (3,5 bis 4,5 %). Die Aussichten sind auch für Afrika und den Mittleren Osten gut (2 bis 5 %), allerdings sind diese Zahlen mit größerer Unsicherheit verbunden.

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