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StartHotel+TechnikDigitale AnwendungenGo direct::11 Tipps, wie Sie Ihre Direktbuchungen steigern können

Go direct11 Tipps, wie Sie Ihre Direktbuchungen steigern können

Beim Direktgeschäft in der Hotellerie geht es nicht nur darum, den Umsatz zu erhöhen. Direktbuchungen bieten auch bessere Möglichkeiten, wertvolle Beziehungen zu den Gästen aufzubauen und bestehende Verbindungen zu stärken. Gastautorin Eva-Maria Bleifuss, Leitung Operatives Geschäft DACH bei Guestline, nennt 11 Tipps, wie Sie Direktbuchungen steigern können.  

In einer idealen Welt würden 100 Prozent aller Gäste ihr Feriendomizil direkt über die Hotelwebsite, App oder soziale Kanäle finden und buchen. Die Realität sieht natürlich anders aus. Die meisten Hotels benötigen externe Plattformen wie OTAs oder das GDS-Netzwerk, um ihren Distributions-Mix zu komplettieren. Direktbuchungen über die eigene Website geben Hoteliers allerdings die Möglichkeit, Gästedaten direkt vollständig einsehen zu können, statt sie über die oft kostspieligen Drittanbieter zu beziehen. Nur so können sie direkter mit ihren Gästen interagieren, ihre Loyalität gewinnen und personalisierte Upselling-Angebote unterbreiten.

Der digitale Gesundheitscheck

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten für Hoteliers, die Chance auf mehr Direktbuchungen zu erhöhen. Eine der vielversprechendsten ist eine ausführliche Evaluation der Onlinepräsenz des Betriebs. Folgende Punkte können bei diesem digitalen Gesundheitscheck hilfreich sein:

#1: Sprechen Sie mit Ihrem Online-Auftritt das richtige Publikum an

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Positionierung und Ihre Zielgruppe genau benennen können. Passt diese auch zu den Angeboten Ihres Hotels, und umgekehrt? Passt die Strategie zu Produkt und Kunden, und wird diese auch von der Online-Präsenz reflektiert?

#2: Stellen Sie sicher, dass Ihr Google My Business Profil aktuell ist

Sorgen Sie dafür, dass Sie Zugriff auf Ihr Profil haben, und alle Details (Ort, Unternehmensname, Kontakt, Leistungen) korrekt angezeigt sowie die neuesten Fotos verwendet werden.

#3: Überprüfen Sie die Konsistenz der verschiedenen Kanäle

Stimmen Ihr Markenauftritt und die Informationen auf der Website, der Buchungsmaschine, Social Media und den OTAs überein? Sollte dem nicht so sein, nehmen Sie einen Kanal als Vorlage, stellen Sie dort alle Informationen bestmöglich zusammen und übertragen Sie diese dann auf alle anderen Kanäle.

#4: Bewerben Sie auch online Ihre wichtigsten Angebote

Machen Sie Ihre Kernleistungen auf allen Kanälen deutlich, und halten Sie Ihre Werbebotschaften eindeutig, aktuell und konsistent. Versetzen Sie sich in die Rolle des Gastes und überprüfen Sie, ob Sie wirklich die richtigen Botschaften gewählt haben. Was würden Sie sich als Gast von Ihrer Botschaft versprechen?

#5: Schaffen Sie einfache Buchungsstrecken für Zimmerbuchungen, Tischreservierungen und Termine

Stellen Sie sich beispielsweise die Aufgabe, einen Tisch für ein Abendessen zu reservieren und prüfen Sie selbst, wie einfach der Weg dahin ist – oder eben nicht. Wenn Sie Verbesserungspotenzial auf Ihrer Website entdeckt haben, setzen Sie die notwendigen Änderungen schnellstmöglich um und überprüfen Sie, ob diese Auswirkungen auf die Nachfrage haben. Ein einfacher Gästefragebogen am Ende des Buchungsprozesses kann ebenfalls zu wichtigen Erkenntnissen verhelfen.

#6: Werden Sie auf Social Media aktiv

Stellen Sie dabei sicher, dass Ihre Kanalauswahl sowohl zur Marke als auch zur Zielgruppe passt. Erstellen Sie einen Redaktionsplan und posten Sie regelmäßig, um mit Ihren Gästen in Kontakt zu bleiben. Betrachten Sie auch Ihre sozialen Kanäle regelmäßig aus der Perspektive des Gastes, und motivieren Sie Ihre Gäste, ihre Erlebnisse in Ihrem Hotel auch auf Social Media zu teilen.

#7: Arbeiten Sie effektiv mit lokalen Partnern zusammen

Recherchieren Sie, wie es Ihren lokalen Partnern geht, und sprechen Sie weitere Partner an, die ihr Produkt ergänzen könnten. Finden Sie Wege, um sich gegenseitig in ihrem Marketing unterstützen zu können – beispielsweise durch das Teilen von Links. Machen Sie wenn möglich Angebote, die sowohl Ihren Kunden als auch Ihren Partnern helfen – Rabattangebote eignen sich beispielsweise gut, um die Markenbekanntheit zu stärken. 

#8: Schauen Sie auf Ihre Mitbewerber

Erstellen Sie eine Liste Ihrer Mitbewerber und halten Sie diese aktuell. Verfolgen Sie regelmäßig, wie diese online kommunizieren. Vergleichen Sie deren Auftritte, Bewertungen, die Kommunikationsweise und die digitale Gästereise und überlegen Sie, wo Sie selbst eventuell noch Verbesserungsbedarf haben.

#9: Achten Sie auf Ihre Online-Reputation

Überwachen Sie Bewertungsportale, beispielweise mit entsprechenden Tools, und antworten Sie schnell auf Bewertungen von Gästen – vor allem auf die negativen. Zögern Sie nicht, auch diese Bewertungen mit Ihrem Team zu teilen. Am Ende können alle daraus lernen.

#10: Messen Sie den Erfolg Ihrer Online-Maßnahmen

Pflegen Sie Statistiken, die für Ihr Unternehmen relevant sind. Setzen Sie sich klare Ziele, die Sie kurz- und langfristig durch Ihre Online-Maßnahmen erreichen wollen, und prüfen Sie regelmäßig den Stand. 

#11: Stellen Sie ein Marketingteam zusammen oder schaffen Sie extra Budget, um Ihre Sichtbarkeit zu verbessern

Wenn Sie ein Team zusammenstellen, dann eines, das zu Ihrem Budget passt. Arbeiten Sie gegebenenfalls mit einer erfahrenen Marketingagentur zusammen – diese müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Definieren Sie Ziele und Budget, und arbeiten Sie gemeinsam einen Plan aus. Auch wenn Sie so die Verantwortung abgeben, sollten Sie sicherstellen, dass sich an diesen Plan gehalten wird, damit Ihre Marketingstrategie am Ende den gewünschten Erfolg erzielt.


Zur Autorin

Eva-Maria Bleifuss leitet das operative Geschäft im deutschsprachigen Raum beim Cloud-Hospitality-Lösungsanbieter Guestline. Zuvor besetzte Sie leitende Positionen im Vertrieb bei führenden Technologie- und Hospitalityunternehmen, darunter Sabre, TrustYou und h2c. Bleifuss hat über zehn Jahre Erfahrung in der Tourismusbranche.


 

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