Die auf Design und Lifestyle ausgerichtete Hotelgruppe hat im Februar 2026 ihr erstes Haus außerhalb Irlands eröffnet – in einem historischen Gebäude in Charlottenburg.
Mit The Dean Berlin hat die irische Hotelmarke erstmals über die Landesgrenzen hinaus expandiert. Das 81-Zimmer-Hotel eröffnete im Februar in einem historischen Gebäude in Charlottenburg. Die Marke betreibt bislang Hotels in Dublin, Cork und Galway und positioniert sich als designorientiertes Lifestyle-Konzept.
Kontrastreiches Farbenspiel
Das neue Berliner Haus befindet sich in einem Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Innenarchitektin Rachael Gowdridge verantwortete die Gestaltung, die auf Kontrasten zwischen historischer Substanz und zeitgenössischen Eingriffen basiert. Originale Holzvertäfelungen, Mosaikböden und Fliesenarbeiten blieben demnach erhalten und wurden mit kräftigen Farben, skulpturaler Beleuchtung und avantgardistischen Designelementen kombiniert.
Die Zimmergestaltung folgt einem durchdachten Farbkonzept. Jedes Zimmer beginnt mit einem in tiefem Rot gehaltenen Eingangsbereich, der als Übergangszone zum eigentlichen Schlafbereich dient. Die Wände zeigen bemalte Originalvertäfelungen in Mauve-Tönen, ergänzt durch geschichtete Textilien und raumhohe Vorhänge. Maßgefertigte Möbel sollen durch unerwartete Materialkombinationen überraschen.
In den Badezimmern treffen laut The Dean originale Fliesenarbeiten auf moderne Elemente. Als exklusives Detail bietet das Hotel Pflegeprodukte der New Yorker Parfümmarke DS & Durga an. Die Zimmerkategorien reichen von kompakten „Cosy Rooms“ und „Doubles“ über Balkonzimmer bis hin zu Suiten mit separaten Wohnbereichen.
Bäckerei, Bar und Brunch unter einem Dach
Gastronomisches Herzstück des Hotels soll das Restaurant „Benedict“ werden. Das Konzept vereint Bäckerei, Restaurant und Bar unter einem Dach und ist von morgens bis spät abends geöffnet. Der Fokus liegt laut Unternehmen auf hausgemachten Frühstücks- und Brunch-Gerichten, ergänzt durch eine internationale Speisekarte. Das Lokal richtet sich sowohl an Hotelgäste als auch an Anwohner.
Für das Hotel hat der unabhängige Kurator Thom Oosterhof ein eigenständiges Kunstprogramm unter dem Titel „Wanderers“ entwickelt. Die Sammlung thematisiert den Rhythmus Berlins und die Menschen, die sich durch die Stadt bewegen. Zu sehen sind Arbeiten von in Deutschland ansässigen Künstlern, darunter der Maler Xia Peng, Wolfgang Guenther mit seinem Projekt „Melancholia Futura“, Ricky Lee Gordon, Erika Richter und Wiebke Maria Wachmann. Die Werke sind im gesamten Hotel verteilt – von der Lobby über die Flure bis in die einzelnen Etagen.
Next Stop: München
Die Berliner Eröffnung ist Teil einer größeren Expansionsstrategie der Hotelgruppe. Laut The Dean sind weitere Hotels in München und Miami in Planung. Die Marke baut damit auf dem Erfolg ihrer irischen Häuser auf, die für ihre Verbindung von kreativen Partnerschaften, kulturellem Programm und designorientierter Gastfreundschaft bekannt sind. red/sar
Über The Dean Group
The Dean ist eine irische Hotelmarke mit Fokus auf Food & Beverage und einem atmosphärisch geprägten Konzept. Die Marke setzt auf authentische Positionierung, kooperiert mit kreativen Partnern und fördert Nachwuchstalente aus der Branche. The Dean ist derzeit in Dublin, Cork, Galway und Berlin vertreten; weitere Standorte in München und Miami sind geplant.