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StartBrandsOpeningsTechnische Features im A-Stay Antwerpen: 10 smarte Teaser für Digital Natives

Technische Features im A-Stay Antwerpen10 smarte Teaser für Digital Natives

Innovative Technik und intelligente Features machen das A-Stay Antwerpen jetzt schon zum Eldorado der jüngeren Generationen. Hotel+Technik-Autor Christian Schreiber war vor Ort und stellt die Top-Highlights für Freunde künstlicher Intelligenz vor.

1. Handvenenscanner

Eine Rezeption suchen Gäste im A-Stay vergebens. Es gibt drei Check-in-Terminals – auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nicht von solchen in anderen Hotels, die auf Digitalisierung setzen. Die Gäste können daran mithilfe des Personalausweises ihre Buchung aufrufen und die Bezahlmethode festlegen. Das Besondere: Im Anschluss werden sie gebeten, die rechte Hand auf den Scanner zu legen. Der Computer erfasst den bei jedem Menschen einzigartigen Venenverlauf in der Handfläche. In erster Linie ist es den Gästen durch das Einlesen der Hand möglich, die eigene Zimmertür zu öffnen. Dabei müssen sie die Hand in einem Abstand von etwa fünf Zentimetern vor das auf Kopfhöhe angebrachte Lesegerät halten. Das Verfahren wird sicherer eingestuft als die (Er-)Kennung von Fingerabdrücken, Iris oder Gesicht. Wem das dennoch zu heikel ist, der kann natürlich auf herkömmliche Key-Cards zurückgreifen.

Durch das Einlesen der Handvenen können Gäste ihre Zimmertür ohne Keycard oder Smartphone öffnen. (Bild: Raf Michiels)

2. Intelligenter Einkäufer

Das Property-Management-System (PMS) des Hotels arbeitet mit Unterstützung künstlicher Intelligenz, es gleicht ununterbrochen unzählige Parameter ab, hat ständig die Preise der Mitbewerber im Blick und optimiert die Zimmerrate. Zudem hilft es dabei, Geld zu sparen und Ressourcen zu schonen, koordiniert etwa den Einsatz der Reinigungskräfte, sodass möglichst wenig Wochenend- oder Feiertagsarbeit anfällt. Das PMS erledigt sogar den Stromeinkauf – in den günstigeren Nebenzeiten. Die Energie wird in großen Batterien gespeichert. Das A-Stay misst auch den täglichen Wasserverbrauch in jedem Zimmer. Motivierend: Besonders sparsame Gäste erhalten ein Bier als Belohnung.

3. Self-Service-Kassen

Auch das Zahlen liegt buchstäblich in den Händen der Gäste. Sämtliche Bezahlvorgänge im A-Stay wurden auf Handscanner umgestellt. Die Gäste wählen Snacks, Salate oder Süßigkeiten, scannen die Produkte an der Self-Service-Kasse und halten die Hand an den Leser. Die Summe wird auf die Schlussrechnung gebucht.

Auch die Bezahlung an der Kasse funktioniert per Hand. (Bild: Raf Michiels)

4. Waschmaschine 4.0

Wer im Hotel seine Wäsche waschen will, dem stehen mehrere Waschmaschinen zur Verfügung. Die Gäste müssen aber nicht mit ihrer schmutzigen Wäsche quer durch das Hotel laufen, um dann festzustellen, dass die Maschine belegt ist. Mit der App „Wash Connect“ können sie vom Zimmer aus feststellen, ob eine Maschine frei ist. Sie kann dann für 15 Minuten reserviert werden – genug Zeit, um ins Erdgeschoss zu gehen, wo sich der Waschraum mit Maschine und Trockner befindet. Das Reinigungsmittel kommt automatisch in die Maschine. Bezahlen können die Gäste über die App, die zehn Minuten vor Ende des Wasch- beziehungsweise Trockenvorgangs Bescheid gibt.

5. Mobile Küche

Zusätzlich zu den Snacks gibt es Menüs zum Selbstkochen. In der Tiefkühlung lagern zehn unterschiedliche Gerichte – auch vegetarische oder vegane – zu einem durchschnittlichen Preis von 15 Euro. Die Gäste nehmen sie mit aufs Zimmer, mitsamt einem Handwägelchen. Jede dieser mobilen Küchen ist mit Besteck, Geschirr, Gläsern und einem Wasserdampfkocher mit drei unterschiedlichen Einsätzen ausgestattet. Die Menüs bestehen aus drei Einheiten, in der Regel aus Hauptgericht, Gemüse und einer Beilage. Jedes Behältnis wird an dem dafür vorgesehenen Scanner eingelesen, sodass die Kocheinheit automatisch die Garstufe einstellt. Nach ca. 15 Minuten Garzeit ist alles gleichzeitig fertig.

Mit einem Handwägelchen bringen Gäste aufs Zimmer, was sie für die Essenszubereitung benötigen. (Bild: Raf Michiels)

6. Kaffee-Komposition

Kaffeegenuss ist sehr individuell. Deshalb gibt es im A-Stay die Möglichkeit, eine ganz persönliche Komposition nach eigenem Gusto am Touchscreen der Maschine zusammenzustellen. Einstellbar sind die Menge der Kaffeebohnen in Gramm, die Zugabe von heißer Milch in Milliliter, die Menge an Milchschaum und die Größe des Kaffees. In der App „Top Brewer“ können die Präferenzen abgespeichert und beim nächsten Mal an die Maschine übertragen werden.

An den Maschinen können Gäste ihren eigenen Kaffee kreieren, abspeichern und wieder abrufen. (Bild: Jente Willems)

7. Bahnhofs-Werbung

Der Rechner in der Datenzentrale des Hotels ist mit der belgischen Bahnzentrale beziehungsweise dem Hauptbahnhof Antwerpen verbunden, der sich direkt gegenüber dem Hotel befindet. Das Hotel nutzt die Daten, um bei längeren Zugverspätungen minutenschnell Werbung auf die Bahnhofs-Leinwände zu schalten, um zum Beispiel für Kaffee-Angebote oder günstiges Bier im A-Stay zu werben. Die Werbung läuft auch bei Smartphone-Nutzern ein, die ihre entsprechenden Daten dem Hotel zur Verfügung gestellt haben, also bereits Kunden waren oder sind.

8. Selbstgezapftes

Wer Lust auf ein „Kühles Blondes“ hat, kann im A-Stay selbst Hand anlegen. Die Gäste können sich einfach an der Zapfanlage bedienen. Nach dem Opening zahlten sie das Selbstgezapfte noch mit Kreditkarte, aber nach und nach stellte das Hotel sämtliche Bezahlvorgänge auf den Handscanner um.

An der Zapfanlage können sich Gäste selbst bedienen. (Bild: Jente Willems)

9. Selbst ist der Gast

Das Team im A-Stay hat eine eigene Web-App entwickelt, womit Gäste zum Beispiel Rollläden selbst steuern können. Sonnenschutz-Rollos lassen sich beliebig einstellen, die sieben Lichtpunkte im Zimmer sind geschlossen oder einzeln steuerbar und die acht gespeicherten Lichtstimmungen (morgens, abends, romantisch, TV etc.) abrufbar. Darüber hinaus können die Gäste die Raumtemperatur regeln, ihre Rechnung einsehen und den Reinigungsservice fürs Zimmer bestellen. All diese Funktionen und Infos sind auch über den Fernseher im Zimmer steuer- beziehungsweise abrufbar.

10. Eigenes WiFi

Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes, geschlossenes WiFi-Netz. Das erhöht nicht nur den Sicherheitsfaktor, sondern garantiert auch eine hohe Bandbreite und damit eine hohe Geschwindigkeit beim Surfen und Streamen, die jeder allein nutzen kann. Auf diese Weise garantiert das A-Stay jedem Gast 25 Megabits per second (Mbps). Praktisch ist das vor allem dann, wenn Gäste die eigenen Smartphone-Inhalte auf dem 49-Zoll-Fernseher streamen.

Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes, geschlossenes WiFi-Netz. (Bild: Raf Michiels)

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