Starnberg Vier Jahreszeiten testet 4-Tage-Woche

Maximilian Moser
Maximilian Moser, Sternekoch und Kulinarischer Direktor im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, testet mit seinem Küchenteam die Vier-Tage-Woche als dauerhaftes Arbeitszeitmodell. © Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

Seit Ende 2021 testet das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg die 4-Tage-Woche – zunächst in der Küche. Die Verantwortlichen ziehen ein erstes Fazit.

Die 4-Tage-Arbeitswoche ist ein viel diskutiertes Thema in der Branche. Unter anderem die 25hours Hotels sind den Schritt gegangen und haben ab dem 1. April 2022 in allen elf Häuser in den deutschsprachigen Märkten dieses Arbeitszeitmodell eingeführt.

Zwischenfazit im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

Das Hotel Vierjahreszeiten Starnberg testet das Modell seit Ende 2021 – zunächst in der Küche, wo die Gerichte für das Gourmetrestaurant "Aubergine" (1 Michelin-Stern seit 2014) sowie das Restaurant "Oliv’s" entstehen. Maximilian Moser, Sternekoch und Kulinarischer Direktor des Betriebs, zieht eine positive Zwischenbilanz. "Wir beobachten, dass die Vier-Tage-Woche mit einem professionell und Hand in Hand arbeitenden Team genauso funktioniert wie mit einem Tag mehr. Die Mannschaft kann länger regenerieren, kreativ werden und kommt mit neuer Motivation zur Arbeit."

Auch Hoteldirektor Nils Friedrich freut sich über die Entwicklung: "Dank dem geglückten Pilotversuch ziehen wir durchaus in Erwägung, das Modell auf weitere Bereiche auszuweiten." Zudem könne das Hotel mit der Vier-Tage-Woche einen Mehrwert bei der Personalsuche bieten.