Kernidee des Hotels "De Dün" war die Verschmelzung mit der lokalen Dünentopographie – doch daraus wird vorerst nichts. Der Bauausschuss der Gemeinde lehnte einen entsprechenden Entwurf Medieninformationen zufolge ab.
Es wurde bis dato gern als "Ufo-Hotel bezeichnet: Auf einer Fläche von rund 14.000 Quadratmetern sollte das Hotel De Dün entwickelt werden. Die Lage: in erster Reihe direkt in den Dünen an der Stelle eines ehemaligen Kinderkurheims, das von 1911 bis 2012 existierte.
Durch seine organische, sternförmige Gebäudestruktur mit drei Armen und einem zentralen Erschließungsknoten sollte De Dün weite Ausblicke auf Meer, Wald und Strand ermöglichen. Die vier Ebenen des Hotels schließen oben mit der Düne ab, in die eine weitläufige Rooftop-Bar sowie ein Spa-Bereich integriert sind. Besonderer Clou: Ein öffentlicher Weg über die Düne / das Hotel.
St. Peter-Ording Vorläufiges Aus für "De Dün"
Dem ambitionierten Projekt, an dem auch das Hamburger Architekturbüro MPP mitgewirkt hat, wurde seitens der Politik vorerst eine Absage erteilt. Die vier Vertreter von CDU und FDP lehnten den Entwurf für den Bebauungsplan ab; vor allen Dingen wegen der Verkehrsbelastung des Strandwegs gab es Bedenken. Zustimmung gab es seitens der drei SPD- und AWG-Vertreter.