So/ Vienna Neue Uniform-Kollektion für Mitarbeiter

Klare Linien, markante Muster und Farbspiel spiegeln das Design des Hotels am Wiener Donaukanal wider. © SO Vienna, photographer Kerstin Hammerschmidt

Fashion trifft auf Arbeitskleidung: Das So/ Vienna präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Wiener Modedesigner Arthur Arbesser eine neue Uniform-Kollektion für Mitarbeiter.
Die Marke SO/ versteht sich nach eigenen Angaben mit ihrer verspielten, aber auch bewusst rebellischen Interpretation von Luxushotellerie als eine schillernde Ergänzung der weltweiten Hotelszene. Dieser Anspruch soll sich auch in der neuen Uniform-Kollektion von Arthur Arbesser finden: Klassisch-zurückhaltende Farben wie grau, weiß und schwarz und schlichte Streifen und Karo-Muster wurden mit bunten Motiven kombiniert und sollen so die ganze Widersprüchlichkeit, die das Design des SO/ Vienna ausmacht, zeigen.
Die Kollektion, welche neben Uniformen für Rezeptionisten, Servicekräfte und Housekeeping auch neue Outfits für die Bartender beinhaltet, soll Modernität und Exklusivität ausstrahlen.

Wie aus Hoteluniformen Fashion wird

Als Inspiration diente Arthur Arbesser die Arbeit des Architekten Jean Nouvel und der Künstlerin Pipilotti Rist, die maßgeblich für das Design des SO/ Vienna verantwortlich zeichnen. Die Merkmale der beiden Architekten finden sich in verschiedenen Elementen der Kollektion wieder – von grafischen Rastern und strengen Linien bis hin zu verspielten Farben und überraschenden Kontrasten mit Bezug auf die Jugendstil-Geschichte Wiens. Die All-Over-Prints der Bartender-Uniform und Rezeptionisten-Shirts stellen beispielsweise einen Bezug zu den Decken-Kunstwerken von Pipilotti Rist her. Von diesen hat Arbesser auch einige Farbkombinationen abgeleitet. Die strukturierte Fassade des Hauses findet sich wiederum in den grau-schwarzen Patchwork-Röcken der Rezeptionisten-Uniformen wieder.
"Für die Entwürfe des So/ Vienna hatte ich wirklich die Zeit, mich in das Hotel, in den Kern der Marke So/ hineinzuversetzen. Ich bin in diesen einmaligen Zimmern aufgewacht, habe unter dem strahlenden ‚Himmel‘ Rists auf die Stadt geblickt und habe mich von der Atmosphäre einfangen lassen. Erst dann habe ich mit meiner Arbeit begonnen und so lange daran gearbeitet, bis ich den Spirit des Hotels und seiner Mitarbeiter/innen eingefangen habe“, so Arbesser. "Man muss sich jedoch auch über den Grundgedanken einer Uniform klar werden. Die Mode ist oft kurzlebig und Trends unterworfen. Meine Uniformen sollen dauerhaft ein Teil des Hotels sein und müssen daher bis zu einem gewissen Grad zeitlos bleiben."
Und sie müssten so beschaffen sein, dass sie ihre Träger durch den Alltag begleiten, ohne zu behindern. "Besonders wichtig war mir, dass die Uniformen hochwertig sind, sowohl was meinen künstlerischen Anspruch betrifft als auch in Hinblick auf die Qualität der Stoffe und die Verarbeitung. Zugleich sollten sie aber einen verspielten, frechen Twist haben", erklärt Arthur Arbesser, der auch regelmäßig Kostüme für Theater- und Ballettinszenierungen entwirft.