Expansion Six Senses plant 4 Eröffnungen für 2027

Modernes Interior und historische Mauern: Das Six Senses Quexigal Palace öffnet Anfang 2027.
Modernes Interior und historische Mauern: Das Six Senses Quexigal Palace öffnet Anfang 2027. © Six Senses

Ein Stadthotel in Mailand, ein Renaissance-Palast bei Madrid, ein Turm in Tel Aviv und ein Resort in Saudi-Arabien: Die Luxusmarke setzt beim Wachstum auf unterschiedliche Märkte.

Für 2027 stehen bei Six Senses vier Hotelprojekte in Italien, Spanien, Israel und Saudi-Arabien auf dem Plan. Drei davon sollen Anfang des Jahres starten: das Six Senses Milan, das Six Senses Quexigal Palace nahe Madrid und das Six Senses Tel Aviv. Im vierten Quartal folgt das Six Senses Wadi Safar in Saudi-Arabien. Die Konzepte reichen vom historischen Landsitz über das urbane Stadthotel bis zum Resort im Najdi-Stil. Wellness und Nachhaltigkeit gehören laut Unternehmen bei allen Häusern zum Konzept.

Mailand: Zweites Haus in Italien

Nach dem Six Senses Rome, das 2023 als erstes Haus der Marke in Italien eröffnete, folgt Mailand. Das Hotel entsteht im Künstlerviertel Brera an der Via Brera 19, gegenüber der Pinacoteca. Die Innenarchitektur des neuen Hotels kombiniert traditionelle Materialien mit zeitgenössischem Design. Dazu gehören Arabescato-Marmor, antikes Messing, handgefertigtes Rauchglas, strukturierte Decken und Mosaikbordüren. Das Haus verfügt über 69 Gästezimmer und 16 Suiten. Zwei der Suiten haben einen eigenen Plunge Pool, eine weitere eine private Terrasse mit einem 12,5 Meter langen Pool. Ein versteckter Innenhof soll einen ruhigen Rückzugsort in der Stadt bieten.

Zur Gastronomie gehören ein Restaurant mit saisonaler Küche, ein Deli, dessen Angebot sich ebenfalls nach den Jahreszeiten richtet, sowie zwei Bars, eine davon auf dem Dach. Im Six Senses Spa will das Hotel moderne wissenschaftliche Erkenntnisse mit traditionellen Heilmethoden verbinden. Neben individuellen Behandlungen stehen ein 15 Meter langer Indoor-Pool, zwei Saunen, ein Dampfbad und ein Kaltwasserbecken zur Verfügung. Ein weiterer Pool liegt auf der Dachterrasse. Beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Haus auf eine bewusste Auswahl von Materialien und Einrichtung. Zudem soll ein Six Senses Earth Lab Gästen lokale Initiativen vorstellen und Workshops anbieten.

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    Ausgewählte Naturmaterialien und maßgefertigtes Mobiliar prägen das Design der Suiten im Six Senses Milan.
    © Six Senses
    Ausgewählte Naturmaterialien und maßgefertigtes Mobiliar prägen das Design der Suiten im Six Senses Milan.
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    Designer Raphael Navot verwandelt das Landsitz, das König Felipe II. als Landsitz nutzte, in das Six Senses Quexigal Palace.
    © Six Senses
    Designer Raphael Navot verwandelt das Landsitz, das König Felipe II. als Landsitz nutzte, in das Six Senses Quexigal Palace.
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    Modernes Interior und historische Mauern: Das Six Senses Quexigal Palace öffnet Anfang 2027.
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    Modernes Interior und historische Mauern: Das Six Senses Quexigal Palace öffnet Anfang 2027.
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    Das Six Senses in Tel Aviv verbindet fünf kulturhistorisch wichtige Gebäude aus dem Jahr 1909 mit einem modernen Hochhaus.
    © Six Senses
    Das Six Senses in Tel Aviv verbindet fünf kulturhistorisch wichtige Gebäude aus dem Jahr 1909 mit einem modernen Hochhaus.
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    Inmitten der Wüstenlandschaft Saudi-Arabiens entsteht ein 20 Hektar großes Resort im traditionellen Najdi-Baustil mit üppigen Oasengärten.
    © Six Senses
    Inmitten der Wüstenlandschaft Saudi-Arabiens entsteht ein 20 Hektar großes Resort im traditionellen Najdi-Baustil mit üppigen Oasengärten.

Quexigal Palace: Landsitz von Felipe II.

Unweit von Madrid zieht Six Senses in ein Anwesen, dessen Geschichte bis ins Jahr 1563 zurückreicht. Erbaut hat es Juan de Herrera, der Architekt des nahegelegenen Renaissanceklosters El Escorial. König Felipe II. nutzte den Palast als Landsitz und Jagdresidenz, später ging er an die Mönche des Klosters über. Sie bauten auf den umliegenden Ländereien Wein an und produzierten Olivenöl und Honig. Heute gehört das Anwesen zwei spanischen Winzerfamilien. Die ursprüngliche Architektur und das kulturelle Erbe sollen mit dem Umbau zum Hotel erhalten bleiben.

Die Unterkünfte gestaltet Designer Raphael Navot. Auf das Hauptgebäude und die Nebengebäude verteilen sich 13 Suiten und eine Presidential Suite mit privaten Gärten. Hinzu kommt eine Villa mit fünf Schlafzimmern und Service auf dem Palastgelände, die sich an Familien, Gruppen und private Feiern richtet. Die Gastronomie knüpft an die landwirtschaftliche Tradition des Anwesens an und verarbeitet regionale, saisonale und verantwortungsvoll erzeugte Produkte.

Das Spa entsteht unter den Gewölbedecken des ehemaligen Weinlagers. Neben den Six-Senses-Behandlungen gehören ein Vitality Pool, eine Salzgrotte für Halotherapie, Saunen und ein Eisbad dazu. Aufgrund der Nähe zur Cebreros-Station der Europäischen Weltraumorganisation ESA herrschen in der Region häufig gute Bedingungen für die Beobachtung des Nachthimmels. Dafür richtet das Hotel eine eigene Aussichtsplattform ein.

Tel Aviv: Altbauten von 1909 und ein Turm

In Tel Aviv belegt das neue Hotel einen ganzen Häuserblock zwischen den Straßen Rothschild, Herzl und Lilienblum. Das Projekt verbindet fünf kulturhistorisch wichtige Gebäude aus dem Jahr 1909 mit einem modernen Hochhaus. Laut Six Senses zählt es zu den aufwendigsten Bauvorhaben seiner Art in Israel. Im Turm über den historischen Gebäuden entstehen auf zehn Etagen 140 Zimmer und Suiten sowie 55 von Six Senses betreute Residenzen.

Geplant sind ein Six Senses Spa mit Wellness-Einrichtungen, ein Sky Pool mit Cocktail-Lounge und Blick über die Stadt sowie ein von einem Küchenchef geführtes Restaurant. Mit dem Six Senses Place integriert die Marke zudem ihr Clubkonzept.

Wadi Safar: Resort im Najdi-Stil

Im vierten Quartal 2027 will die Luxushotelmarke ihre Präsenz in Saudi-Arabien um das Six Senses Wadi Safar erweitern. Auf einem rund 20 Hektar großen Areal entsteht ein Ensemble aus privaten Unterkünften, Gärten und Gemeinschaftsbereichen mit Blick über das Tal. Architektonisches Vorbild ist der traditionelle Najdi-Baustil Zentralarabiens.

Das Konzept greift die arabische Tradition des Zusammenkommens auf. Die Gästezimmer liegen bewusst abgeschieden, Restaurants und öffentliche Bereiche bilden den geselligen Mittelpunkt. Das Hauptrestaurant öffnet sich zum Poolbereich, ergänzt durch ein Spezialitätenrestaurant, einen Grill und eine Brew Bar. Für Veranstaltungen steht ein flexibel nutzbarer Bereich mit einem Amphitheater unter freiem Himmel bereit. Eine Boutique im Stil eines Kunsthandwerker-Souks greift die regionale Handwerkstradition auf.

Darüber hinaus soll sich Wadi Safar als Veranstaltungsort für internationale Sport-, Kunst- und Kulturevents sowie für Mode- und Lifestyle-Formate etablieren. Das Resort soll damit auch als Plattform für kulturellen Austausch dienen. red/sar