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Start Technik & Betrieb Brandschutz & Sicherheit Sicherheit in Corona-Zeiten: Diese 8 Profi-Tipps sollten Hoteliers jetzt beachten

Sicherheit in Corona-ZeitenDiese 8 Profi-Tipps sollten Hoteliers jetzt beachten

Auch wenn sich langsam ein Ende andeutet: Die Hotellerie leidet weiter unter dem Shutdown. Zusätzlich zur Angst um die Existenz belasten die Hoteliers Sorgen über leerstehende Immobilien, Einbrüche, Vandalismus und Brände, aber auch zur Datensicherheit. Expertin Tatjana Lukas, Key Account Managerin des Sicherheitsdienstleisters Protection One, nennt acht Punkte, die Hoteliers rund um das Thema jetzt genau beachten sollten.

Tatjana Lukas ist Key Account Managerin der Firma Protection One für den Bereich Hotellerie. Protection One ist seit 23 Jahren als Sicherheitsdienstleister in der Hotel- und Gastronomiebranche aktiv und bietet 24-Stunden-Fernüberwachung mit Echtzeit-Intervention, die eine unabhängig auditierte Schadenverhinderungsquote von 96,7 Prozent erreicht. Um Objekte bestmöglich zu schützen, erstellt Protection One  ganzheitliche, individuelle Sicherheitskonzepte. Mehr Infos unter Telefon (089) 889 8513 72, per E-Mail an tatjana.lukas@protectionone.de oder online unter www.protectionone.de. (Foto: Protection One GmbH) (Bild: © Protection One GmbH)

1. Besonderer Schutz vor Datenklau nötig

Studien zeigen, dass bei einem potenziellen Einbruch der Verlust sensibler Daten von Unternehmen besonders gefürchtet wird. Gerade vor dem Hintergrund der neuen DSGVO können etwa verloren gegangene Kundendaten erhebliche Strafen und bürokratischen Aufwand nach sich ziehen. Zugleich zeigt die Praxis, dass Einbrecher, wenn sie einmal im Objekt sind, besonders häufig Computer und Datenträger entwenden und auch gezielt Serverräume aufsuchen. Da Büros in Zeiten von Shutdown und Kurzarbeit häufiger unbesetzt sind, ist hier eine besondere Sicherung notwendig. Neben physischen Barrieren für Einbrecher lohnt sich gerade hier die 24-Stunden-Fernüberwachung mit Live-Täteransprache, die Einbrecher sofort stoppt. Das Prinzip: Betritt eine unbefugte Person den überwachten Bereich, reagiert die Notruf- und Serviceleitstelle des Sicherheitsdienstleisters in Echtzeit, fordert je nach definierter Interventionskette die Nennung eines Passwortes ein und droht mit Einschaltung der Polizei – ein Schreckmoment, das Täter in der Regel zur sofortigen Flucht veranlasst.

2. Insiderwissen der Mitarbeiter überprüfen

Aus Branchen, in welchen Objekte häufiger (etwa an Wochenenden) unbesetzt sind, ist bekannt: Einbrecher gehen sehr gezielt vor und ermitteln anhand von Drohnenbildern und Insiderwissen von Mitarbeitern, wann und wo sie am einfachsten zuschlagen können. Diese Gefahr besteht für Hotels gerade auch dann, wenn sie den Betrieb nicht mehr vollständig aufrechterhalten können. Das wirksamste Mittel dagegen ist eine Überwachung möglichst vieler Gebäudebereiche rund um die Uhr. Auch sollte die Geschäftsführung prüfen, wie viel die Mitarbeiter über die Abläufe im Hotel wissen und ob diese Informationen für Straftäter interessant sind.

3. Hygieneartikel sicher verwahren

Neue Zeiten, neues Diebesgut: Derzeit sind immer noch Hygieneartikel und Desinfektionsmittel begehrt. Diese müssen Hotels möglicherweise in Zukunft verstärkt bevorraten, um hohe Hygienestandards einhalten zu können, was ein Anreiz für professionelle Einbrecher, aber auch für Gelegenheitsdiebe aus den eigenen Reihen sein kann. Sind die Lagerbereiche gut überwacht, schreckt dies potenzielle Täter ab. Die datenschutzgerechte Dokumentation von Videomaterial hilft zudem bei der Strafverfolgung.

4. Schnell Beratung in Anspruch nehmen

Die Coronakrise erfordert oft kurzfristige Entscheidungen und Reaktionen. Um sich schnell einen Überblick über die möglichen Risiken im Objekt zu verschaffen, empfehlen sich erste Sicherheits-Checks, die Dienstleister wie Protection One auch kostenlos und innerhalb weniger Tage anbieten.

VdS-zertifizierte Notruf- und Serviceleitstellen bieten Einbruchschutz rund um die Uhr – und halten dank redundanter Strukturen ihren Betrieb auch in Krisensituationen zuverlässig aufrecht. (Foto: Protection One GmbH)

5. Auf die Zertifizierungen des Dienstleisters achten

Straftäter kennen weder Kurzarbeit noch Shutdowns. Daher müssen auch Sicherheitsdienstleister zu jeder Zeit ihren Betrieb sicherstellen können – ein Corona-Fall, ein Blackout oder ein Brand in einer Notruf- und Serviceleitstelle dürfen nicht dazu führen, dass Überwachung und Intervention eingestellt werden. Leitstellen, die nach VdS 3138-1 und 3138-2 zertifiziert sind, stellen genau dies sicher: Selbst im Katastrophenfall kann der Dienst sekundenschnell auf Redundanzen umgestellt werden, sodass die Überwachung lückenlos aufrechterhalten wird.

6. Einbrecher und Vandalen von Außenflächen fernhalten

Ob Parkplatz, Terrasse oder Hof: Zum Grundstück eines Hospitality-Betriebes gehören oft auch Freiflächen, die zum Teil keinerlei Zutrittsbarrieren haben. Herrscht dort wenig Betrieb, ist es ein Leichtes für Einbrecher und Vandalen, dies auszunutzen. So können etwa abgestellte Fahrzeuge beschädigt oder ausgeraubt werden, oder der freie Zutritt wird genutzt, um das Gebäudeinnere auszuspähen. Die Überwachung solcher „halböffentlicher“ Bereiche ist anspruchsvoll, da datenschutzrechtlich sensibel. Im Rahmen eines ausgeklügelten Sicherheitskonzeptes gibt es hier aber Lösungen, die abgestufte Überwachungszonen mit definierten Interventionsketten vorsehen. Wenn ein eingefriedeter Außenbereich nur vorübergehend detektiert werden soll, bieten sich Lösungen wie ein mobiler Video Tower an, der mit modernster Überwachungs- und Übertragungstechnik ausgestattet ist und lediglich einen Standard-Schukoanschluss für den Betrieb benötigt. In jedem Fall empfiehlt sich auch hier, sich bei der Installation beraten zu lassen!

 7. Brand- und Einbruchschutz aus einer Hand

Vom Funken zum Großbrand vergehen häufig nur Minuten – wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird. Doch gerade in leerstehenden Objekten werden Alarme bisweilen zu spät bemerkt. Um dies zu vermeiden, kann Protection One auch Brandschutzanlagen installieren oder vorhandene auf ihre Notruf- und Serviceleitstelle aufschalten – dann werden Feueralarme 24/7 sofort registriert, die Feuerwehr wird unmittelbar gerufen.

8. Maßnahmen verknüpfen und ganzheitlich denken

Brände, professionelle Straftaten, Gelegenheitsdelikte: In komplexen Objekten wie Hotels gibt es eine Vielzahl potenzieller Gefahren – und ebenso viele Wege, diese Risiken zu minimieren. Doch jedes Risiko einzeln anzugehen, ist aufwendig und wenig effektiv. Ein umfassendes, individuelles Sicherheitskonzept ist dagegen ratsam. Fachleute identifizieren in diesem Rahmen Schwachstellen im Objektschutz, legen Täterprofile und -strategien fest und prüfen, welche Maßnahmen besonders effektiv kombiniert werden können.

 

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