Sharing EconomyAirbnb bedeutungslos für Geschäftsreisende

Geschäftsreisende lehnen Angebote wie Airbnb ab. Das ergab eine repräsentative GfK-Befragung von 1500 Business Travelers für DRV und VDR. Insgesamt 88 Prozent der Geschäftsreisen finden innerhalb Deutschlands statt.

Private Vermietungsangebote für Übernachtungen wie Airbnb nehmen nur 1,3 Prozent der deutschen Geschäftsreisenden wahr. Und Firmen, die über eine Reiserichtlinie verfügen, verbieten die Nutzung von Sharing Economy aus sicherheits- und versicherungsrechtlichen Gründen meistens generell.

„Diese erstmals durchgeführte Befragung zeigt einmal mehr, dass die persönliche Begegnung auch in Zeiten virtueller Meetings wertvoll bleibt“, sagt VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl. „Zudem rücken viele Unternehmen die Bedürfnisse ihrer reisenden Mitarbeiter stärker in den Mittelpunkt als früher.“

Grundsätzlich gehen die Geschäftsreisenden davon aus, dass die Zahl der Business Trips in diesem Jahr im Vergleich zu 2017 stabil bleiben wird. Das sagen 70 Prozent der Befragten. Reisende, die bislang schon wenige Geschäftsreisen tätigen, erwarten, auch in Zukunft noch seltener geschäftlich unterwegs zu sein. Im Gegensatz dazu schätzen diejenigen, die insgesamt mehr Geschäftsreisen pro Jahr unternehmen, die Geschäftsreisentwicklung für dieses Jahr gleichbleibend ein. Und: Je mehr Mitarbeiter eine Firma beschäftigt, desto mehr Geschäftsreisen werden für 2018 erwartet.

 

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