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StartBusiness & ManagementRückblick und Ausblick::Dehoga Bayern zieht Zwischenbilanz zur Coronakrise

Rückblick und AusblickDehoga Bayern zieht Zwischenbilanz zur Coronakrise

Der Dehoga Bayern hat einen Rückblick auf bisher Erreichtes während der Coronakrise gewagt, und einen Ausblick auf die nächste Zeit. Nicht nur den Stand der Novemberhilfen hat er thematisiert. Der Verband sieht, dass sich ein „Licht am Ende des Tunnels“ abzeichnet.

So berichtet der Dehoga Bayern, dass die IHK bereits über 80 Prozent der beantragten Zuschüsse der Novemberhilfen in Bayern ausgezahlt oder zur Auszahlung angewiesen hat. Die jetzt noch offenen Fälle seien mehrheitlich zur Aufklärung bei den Prüfenden Dritten.

Hier gehe es vor allem um das Beantworten von Fragen oder Stichprobenkontrollen. Ab sofort bestimme den weiteren Takt der Auszahlungen, wie schnell die Rückmeldungen erfolgen. Außerdem gebe es auch Fortschritte bei der Dezemberhilfe. Deren Software steht eine Woche früher zur Verfügung als geplant.

Mit Stufenplan raus aus dem Lockdown

Hinsichtlich der Öffnungsstrategien kommt Bewegung in die politische Diskussion, wie der Verband weiter ausführt. So hat etwa Schleswig-Holstein einen Plan vorgelegt, wie es bei sinkenden Inzidenzwerten das Land wieder in einen Normalzustand überführen will. Zeitgleich gab es in Bayern einen Antrag von CSU und Freie Wähler zum selben Thema.

Um ein Chaos unterschiedlichster Regelungen zu vermeiden, sollte eine Öffnung dieses Mal deutschlandweit abgestimmt erfolgen, empfiehlt die Organisation. Es gehe um einen Fahrplan mit klaren und sinnvollen Kriterien. „Für uns steht überdies fest: wir können Corona. Wir haben bewiesen, dass unsere Hygienekonzepte funktionieren. Hier brauchen wir keine weiteren Einschränkungen“, erklärt der Verband.

Blick zurück

Außerdem blickt er zurück auf bisher politisch Erreichtes. Dazu zählt er etwa, dass die Bayerische Staatsregierung für eine Entfristung der Umsatzsteuerreduzierung auf Speisen ist. Außerdem sind die Überbrückungshilfen verbessert worden.

Beim Kurzarbeitergeld für das Gastgewerbe werden Sozialversicherungsbeiträge zu 100 Prozent übernommen, es gibt Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge, die Auszubildenden sind mit eingeschlossen. Auch das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht ist verlängert worden.

Vielfältig unterstützt

Außerdem habe der Verband in verschiedenster Weise seine Mitglieder unterstützt. Er hat zum Beispiel zu allen juristischen Fragen, Hygienekonzepten, Infektionsschutzverordnungen, Wirtschaftshilfen, Fördermöglichkeiten sowie Kurzarbeitergeld-Regelung beraten. Er bietet verschiedenste Dokumente zum Download, darunter Checklisten und Merkbätter und hat für die Mitglieder einen Corona-Ideenpool gestartet. Verschiedenste Kampagnen hat er ebenfalls initiiert und gemeinsam mit Partnern für das Kontaktdatenmanagement die App „Darfichrein.de“ entwickelt. Außerdem befindet er sich in permanentem Austausch insbesondere mit Wirtschaftsministerium sowie Gesundheitsministerium, so der Verband.

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