Wettbewerb Ringhotels-Azubis messen sich in Küche und Service

Nachwuchskräfte fördern: Die Ringhotels haben einen Wettbewerb für ihre Lehrlinge veranstaltet.
Nachwuchskräfte fördern: Die Ringhotels haben einen Wettbewerb für ihre Lehrlinge veranstaltet. © Ringhotels

Auszubildende der Hotelkooperation stellten sich beim Wettbewerb „Hotel- und Kochtalente“ prüfungsähnlichen Aufgaben. Erstmals gab es dabei auch eine eigene Kategorie für angehende Hotelfachleute.

Zimmerkontrolle, Cocktailzubereitung, Vier-Gänge-Menü: Beim Wettbewerb „Hotel- und Kochtalente“ der Ringhotels haben sich Auszubildende aus dem zweiten und dritten Lehrjahr in prüfungsnahen Aufgaben gemessen. Hinter dem Format steht die Ringhotels Schmiede – ein Nachwuchsnetzwerk innerhalb der Hotelkooperation, das sich für Förderung, Austausch und Weiterbildung junger Fachkräfte einsetzt. Geleitet wird die Initiative von Annica Peters vom Ringhotels Gardels und ihrem Stellvertreter Hendrik Löw vom Ringhotel Löw's Merkur.

Premiere für die Hoteltalente

Erstmals wurde in diesem Jahr der Wettbewerb der Hoteltalente ausgetragen – eine neue Kategorie, die laut den Organisatoren besonders praxisnah gestaltet wurde. Der Tag begann mit einer Zimmer- und Tagungsraumkontrolle, bei der die Teilnehmenden ihr Wissen im Bereich Housekeeping und ihre Aufmerksamkeit für Details unter Beweis stellen mussten. Darauf folgten eine schriftliche Prüfung sowie eine Warenkunde-Einheit, in der Fachwissen zu Produkten, Abläufen und Servicegrundlagen abgefragt wurde.

Am Nachmittag und Abend verlagerte sich der Schwerpunkt auf den Servicebereich. Die Auszubildenden mussten unter anderem eine individuelle Tischdekoration gestalten, einen Barbetrieb mit Cocktailzubereitung führen und professionellen Gästeservice im Restaurant leisten. Die Bandbreite der Aufgaben sollte laut Veranstaltern verdeutlichen, wie vielseitig der Beruf der Hotelfachleute ist.

Vier Gänge in sechs Stunden

Parallel zum Hoteltalente-Wettbewerb traten die Kochtalente an. Nach einer theoretischen Prüfung folgte der praktische Teil: Die Teilnehmenden mussten innerhalb von sechs Stunden ein Vier-Gänge-Menü planen, vorbereiten, zubereiten und präsentieren – und das in einer ihnen fremden Küche. Gefordert waren neben handwerklichem Können auch Kreativität, Präzision und ein gutes Zeitmanagement. Vom Mise en Place über die einzelnen Zubereitungsschritte bis zum finalen Anrichten mussten sämtliche Abläufe exakt koordiniert werden. Die fertigen Gerichte wurden anschließend von einer Fachjury bewertet.

Austausch und Feedback als zentrales Anliegen

Neben dem Wettbewerbscharakter stand vor allem der Lerneffekt im Vordergrund. Die Auszubildenden konnten ihr Wissen anwenden, ihre Fähigkeiten testen und Rückmeldungen von Jurymitgliedern, Ausbildern und anderen Nachwuchskräften erhalten. Der Austausch untereinander sowie mit potenziellen künftigen Arbeitgebern soll die Veranstaltung zu einer Plattform für persönliche Entwicklung machen. „Gerade solche Formate zeigen, wie wichtig es ist, jungen Menschen Raum zum Ausprobieren, Lernen und Wachsen zu geben", so die Organisatoren. red/sar

Über die Ringhotels

Die Hotelkooperation Ringhotels e.V. wurde am 25. Januar 1973 ins Leben gerufen. Ziel der Gründer war es, einen Gegenpol zu den großen internationalen Hotelgesellschaften auf dem deutschen Markt zu bilden. Drei Einkaufsgenossenschaften, genannt „Einkaufsringe“, aus Niedersachsen, Baden- Württemberg und Niederbayern schlossen sich zu einer Hotelkooperation zusammen. So entstand der Name „Ringhotels“.

Das Motto der Ringhotels: „Echt HeimatGenuss erleben“. Eine private, sehr persönliche Führung, lokaltypisches Ambiente und eine gute Küche zeichnen die Mitgliedshotels aus. In nahezu fünf Jahrzehnten ist es der Hotelkooperation gelungen, sich nachhaltig auf dem deutschen Markt zu etablieren und weiterzuentwickeln. Unter den fast ausschließlich familiengeführten Betrieben finden sich Tagungshotels ebenso wie Ferienhotels, Wellness-Oasen und Cityhotels. Unter dem Dach der Zweitmarke „HeimatGefühl by Ringhotels“ finden sich kleinere Hotels und Landgasthöfe.