Panorama • Mit Fotostrecke • Renneria: Future Living auf Italienisch

Renneria Panorama Bozen
Renneria versteht sich als urbanes Labor, das Wohnen, Natur und Gemeinschaft neu miteinander verknüpfen will. © Cosmoscube

Südlich von Bozen entsteht mit Renneria ein neues Stadtquartier. Herzstück des Hospitality-Konzepts ist ein Vier-Sterne-Superior-Hotel.

Mit der „Renneria“ entsteht in Steinmannwald, einem Ortsteil von Leifers südlich von ­Bozen, auf rund 12,6 Hektar ein urbanes Viertel. Das von der Immobiliengruppe Gazzini initiierte und vom Architekturbüro Noa geplante Projekt verbindet rund 800 Wohnungen mit Arbeitsplätzen, Bildungs-, Handels- und Gastronomieangeboten.

Ein zentraler Bestandteil ist ein ­Vier-Sterne-Superior-Hotel im Osten des Areals. Eingebettet ins Grüne und mit bewusst ­zurückhaltender Architektur versteht es sich nicht als isolierter Betrieb, sondern als integraler Teil des Quartiers. Es richtet sich sowohl an anspruchsvolle Urlaubs- als auch an Geschäftsreisende und erweitert damit das bestehende Angebot der Region.

Mit Pool, Spa und Fitnessbereich, die auch Gästen aus dem Quartier offenstehen, soll das Hotel zugleich eine infrastrukturelle Funktion übernehmen. So entsteht ein Hospitality-Modell, das über den klassischen Hotelbetrieb hinausgeht. Aktuell befindet sich das Renneria-Konzept in der Planungsphase. Es zählt zu den Finalisten des World Architecture Festival 2025 in der Kategorie „Future Projects – Urban Design“.

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    Die Gebäude folgen den natürlichen Höhenlinien des Geländes.
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    Brunnen, Bäume und unterschiedliche Aufenthaltsbereiche sollen die öffentlichen Plätze ganzjährig beleben.
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    Holzverkleidungen und begrünte Dächer prägen die Architektur von Renneria und sollen die visuelle Wirkung der Bebauung reduzieren.
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    Fußgänger und Radfahrer haben im Quartier Vorrang. Der motorisierte Verkehr wird weitgehend an den Rand des Areals verlagert.
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    Rund 70.000 Quadratmeter Grünflächen sind Teil des Konzepts und sollen langfristig ein vielfältiges städtisches Ökosystem fördern.
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    Die geplanten Dachgärten erweitern die Freiräume und schaffen zusätzliche Aufenthalts- und Begegnungsorte.