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StartBusiness & ManagementRegulierung von Kurzzeitvermietungen::Hotrec stellt neues Positionspapier vor

Regulierung von KurzzeitvermietungenHotrec stellt neues Positionspapier vor

Hotrec hat ein neues Positionspapier zu Kurzzeitvermietungen veröffentlicht. Es soll einen Blick auf die Entwicklung der Regulierungsdebatte werfen und Empfehlungen geben, wie eine künftige EU-Verordnung wirksame Regeln und Maßnahmen zur Förderung gleicher und nachhaltiger Wettbewerbsbedingungen in der Branche festlegen kann.

Hotrec befasste sich erstmals 2014 in einem Positionspapier mit dem Thema Kurzzeitvermietung, das damals als „shadow economy“ bezeichnet wurde. Heute befindet sich das Tourismus- und Gastgewerbe an einem kritischen Punkt bei der Entwicklung eines geeigneten Rechtsrahmens für Kurzzeitvermietung, wie der Dachverband des europäischen Hotel- und Gaststättengewerbes mitteilt.

Aktuelle Risiken

Bereits damals habe Hotrec auf mehrere Risiken hingewiesen, die mit dem exponentiellen Wachstum der Kurzzeitvermietungen verbunden sind: unlauterer Wettbewerb, Gefährdung der Verbraucher durch Sicherheitsrisiken, nicht gemeldete Steuereinnahmen und der zunehmende Druck der Anwohner auf den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum. Diese Risiken seien heute aktueller denn je. Deshalb muss die Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen im Beherbergungsbereich Priorität haben, fordert der Verband. Nur so könnten Verbraucher, Anwohner, lokale Gemeinschaften – und das gesamte touristische Ökosystem der EU – geschützt und gefördert werden.

„Es ist ein sehr vielversprechender Schritt für den europäischen Tourismus und das Gastgewerbe, eine EU-Verordnung zu erlassen, die gemeinsame Lösungen für die Herausforderungen im Zusammenhang mit Kurzzeitvermietungen bieten wird. Die Regelung dieses Bereichs im Einklang mit den Bedürfnissen von Vermietern, Gästen, Destinationen und Einwohnern ist der erste Schritt zur Sicherung eines fairen, transparenten, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Tourismus“, sagte Marie Audren, Generaldirektorin von Hotrec.

„Die Initiative der Europäischen Kommission ist sehr zu begrüßen und wird voll von uns unterstützt, da eine europäische Regelung dazu beitragen kann, im Markt für Kurzzeitvermietungen Transparenz zu schaffen und einen funktionierenden Binnenmarkt sowie ein level playing field herzustellen“, kommentiert Tobias Warnecke, Geschäftsführer des Hotelverbands Deutschland (IHA).

Das Positionspapier zur Kurzzeitvermietungen, das mit Unterstützung von Toposophy erstellt wurde, ist als Lang– und Kurzversion verfügbar.

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