Re-Opening mit gewagtem KonzeptSo sieht das Pop Down Hotel jetzt aus

Aus Pop Down Hotel wird Hotel Mari Pop: In Ried im Zillertal ist aus dem traditionellen Zillertaler Grillhof, ursprünglich eröffnet in den 1970er Jahren, ein mutiges und modernes Hotel entstanden. Tophotel zeigt erste Fotos.

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Was ist im Tourismus möglich? Diese Frage haben sich Silvia Gschösser und Markus Rist bereits im Sommer 2016 gestellt, als sie den Zillertaler Grillhof von Rists Eltern übernahmen. Sie gestalteten das Haus um und feierten mit dem Pop Down Hotel großes Re-Opening. Die Zeit zwischen 2017 und 2019 verstanden die Hoteliers als Testphase.

Anschließend wurde das Hotel acht Monate lang umgebaut. Jetzt hat es als Mari Pop zum zweiten Mal wieder eröffnet. Aus “stay a while” wurde der Claim “stay forever”. Dabei setzt das Paar auf unterschiedlich gestaltete Bereiche, die wie Oasen auf die Gäste wirken sollen. Insgesamt umfasst das Haus 45 Zimmer, aufgeteilt in Haupt- und Gästegebäude. In den drei Stockwerken stellen die Verantwortlichen die Eindrücke nach, die Anreisende im Zillertal erleben. So soll das Erdgeschoss (inklusive Restaurant mit Stube und Schauküche, Coworking-Spaces und Konferenzräumen) an das Tal erinnern, das Untergeschoss (mit Event-Space, Café, Family-Spa und Hallenbad) soll urban wirken und viel Kultur bieten. Die Stockwerke eins bis drei, sprich der Weg vom Tal auf den Berg, bieten auch zwei Rooftop-Doppelzimmer und vier Rooftop-Suiten. Sie sollen vor allem Ruhe und Privatsphäre bieten. Den Gipfel bildet das Rooftop-Spa mit Panoramasauna und Ruheraum für Erwachsene. Auch ein Dachgarten gehört zum Konzept.

Umgestaltet wurde auch die Fassade des Hauses. Das Highlight: Die Zimmer wurden um eine Holzkonstruktion ergänzt, die unter anderem eine Lesenische bietet, welche auch als Zusatzbett dienen kann.

In der Küche des Mari Pop Hotels setzt man auf Regionalität. Auch Seife, Duschgel und weitere Produkte wurden in der Region produziert. Die Kunstwerke stammen von unterschiedlichen Kreativen, die allesamt sechs Tage im Zillertal verbrachten und ihrer künstlerischen Ader freien Lauf ließen.

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