OpeningMeininger Hotel Bremen startet 2022

Das Interior der Lobby des neuen Meininger Hotels in Bremen ist dem Design eines Cruise Liners nachempfunden. (Bild: Architekturbüro Ratschko)

In Bremen entsteht ein neues Meininger Hotel: Der elfstöckige Neubau ist gemeinsam mit einem Parkhaus Teil des Ensembles um das neu geplante Fernbusterminal am Hauptbahnhof und bietet auf einer Bruttogeschossfläche von über 5.100 Quadratmetern Platz für 126 Zimmer beziehungsweise 378 Betten. Das Opening ist für 2022 geplant. 

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Die Entwürfe für das Interior Design des neuen Meininger Hotels in Bremen liegen bereits in der Schublade. Umgesetzt werden sie vom Hamburger Architekturbüro Ratschko. Durch die Lage am Fernbusterminal ergibt sich eine starke Orientierung in den Straßenraum, der sich sowohl in der Außen- als auch in der Innenarchitektur niederschlagen soll.

Unter anderem sollen die Glasfassade im Eingangsbereich und die Bar mit ihrer Gestaltung auch Nicht-Hotelgäste ansprechen. Ebenso wie die integrierte Gästeküche und die Game Zone soll sie ein Beispiel für das Hybridkonzept der Meininger Hotels sein, das Ausstattung mit dem Service und Komfort eines internationalen Budgethotels kombinieren will.

Das individuelle Design jedes Meininger Hotels spiegelt den Charakter seiner lokalen Umgebung wider. In diesem Fall dienten die Bremer Stadtmusikanten, die maritime Stadttradition und das Aerospace-Center als Inspiration. So ist jede der sieben Gast-Etagen in Anlehnung an das berühmte Märchen der Gebrüder Grimm unterteilt in die vier Themenbereiche „Esel“, „Hund“, „Katze“ und „Hahn“. Jedem Tier ist dabei seine eigene Farb- und Materialwelt zugeordnet. Das Interior Design der Lobby im Erdgeschoss hingegen ist dem Design eines Cruise Liners nachempfunden und zollt mit seiner maritim-modernen Note der Seefahrerstadt Bremen Tribut.

„Die Herausforderung und zugleich der große Reiz bei der Gestaltung und Einrichtung der Meininger Hotels sind die unterschiedlichen Nutzungsbedingungen, die sich durch die breite Zielgruppe ergeben. Die Räume sollen Schulklassen, Familien, Individual- und Geschäftsreisende gleichermaßen ansprechen. Hier sind – wie aus anderen Gründen derzeit überall – smarte Raumlösungen und flexible Zimmerstrukturen gefragt. Und das alles bei sehr hohem Gestaltungsanspruch, da hat sich in der Budget-Hotellerie in den letzten Jahren einiges getan“, so Architekt Kai Ratschko.

 

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