Open-air-Logis Große Nachfrage nach Schweizer Himmelbetten

Hotel Ostschweiz: Hotelsuiten ohne Wände und Dach an außergewöhnlichen Standorten. (Bild: St. Gallen Bodensee Tourismus Switzerland)

Sechs Ostschweizer Tourismusdestinationen und das Fürstentum Liechtenstein haben in diesem Sommer das temporäre “Hotel Ostschweiz” eröffnet. Die Resonanz ist überwältigend: Fünf der sieben Open-air-Destinationen sind für die Saison bereits komplett ausgebucht. Was das Projekt einzigartig macht, sehen Sie in unserer großen Bildergalerie!

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„Die Landschaft der Schweiz wird zur Tapete von Zimmern ohne Dach und Wände.“ Mit dieser Intention debütierten die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin im Jahr 2016 mit dem „Null Stern Hotel“ in freier Natur. Im Graubündner Safiental konnten die Gäste damals erstmalig vor einer eindrucksvollen Kulisse und unter freiem Himmel im komfortablen Doppelbett nächtigen.

In diesem Jahr wurde das Projekt ausgeweitet und umfasst die Ostschweizer Tourismus-Desti­nationen St. Gallen-Bodensee, Toggenburg, Heidiland, Appenzellerland, Thurgau, Schaffhauserland sowie das Fürstentum Liechtenstein. Das Gebiet wurde kurzerhand zum „Zero-Real-Estate“-Raum bzw. zum Hotel Ostschweiz erklärt, denn nach Vorstellung der Künstler soll die Region zu einem einzigen imaginären Gebäude zusammenwachsen.

Eine Übernachtung in einer der sieben Open-air-Schlafstätten schlägt mit 295 Schweizer Franken zu Buche, wobei der Butlerservice ebenso inkludiert ist wie sogenannte „Back-up-Rooms“ für die Übernachtung bei schlechter Witterung. Hier stehen den Gästen auch Badezimmer zur Verfügung. Die Nachfrage nach den Open-air-Betten ist ausgesprochen gut: Auf der Website können die Macher bereits fünf der sieben Destinationen als “fully booked for 2020” melden.

Alles in allem dürften die Himmelbetten derzeit zu den am besten gelüfteten Hotelzimmern der Welt gehören – mithin die perfekte Flucht vor Covid-19.

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