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Start Coronakrise Österreich und Deutschland: Dikussionen um Öffnung der Außengastronomie

Österreich und DeutschlandDikussionen um Öffnung der Außengastronomie

Aufgrund der vergleichsweise geringen Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen wird es ab 15. März im österreichischen Vorarlberg Lockerungen geben. Für den Rest des Landes gelte das Ziel, dass zu Ostern zumindest Gastronomie im Freien möglich sein soll. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier deutete konkrete Öffnungsmöglichkeiten für den Einzelhandel und die Außengastronomie an. 

Österreich geht trotz zuletzt deutlich gestiegener Corona-Zahlen seinen Weg der schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens nun auf regionaler Ebene weiter. Aufgrund der vergleichsweise geringen Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen werde es ab 15. März im westlichsten Bundesland Vorarlberg zu Lockerungen kommen, kündigte Kanzler Sebastian Kurz am Montag an. Davon profitierten der Sport, die Kultur und die Gastronomie. Für den Rest des Landes gelte das Ziel, dass zu Ostern zumindest Gastronomie im Freien möglich werden solle. “Wir beginnen outdoor, bevor wir uns an weitere Indoor-Öffnungsschritte heranwagen können”, sagte Kurz.

Bei den Lockerungen sollten weiterhin Zutrittstests eine zentrale Rolle spielen. Jede Woche werde aktuell etwa ein Viertel der österreichischen Bevölkerung getestet, hieß es. Die Hoffnung ruhe auch auf der deutlichen Steigerung der Impfzahlen im März und April.

“Wir wissen, dass es für die Bevölkerung schon ein verdammt langes Jahr ist”, sagte Kurz. Er verteidigte die Öffnung aller Geschäfte vor drei Wochen. Dies sei ein wichtiger und und richtiger Schritt gewesen. Allein seitdem seien 120.000 Menschen, die vorher arbeitslos oder in Kurzarbeit gewesen seien, wieder in Beschäftigung gekommen. Am Montag wurden in Österreich 1.409 Neuinfektionen binnen eines Tages gezählt. Das würde – unter Berücksichtigung der Zahl der Einwohner – rund 10.000 Fällen in Deutschland entsprechen.

Altmaier: Lockdown im März weiter lockern

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält es für verantwortbar, den Lockdown der Wirtschaft noch im März weiter zu lockern. Das sagte der CDU-Politiker am Montagabend bei einer Veranstaltung des Mittelstands-Verbands BVMW. Wenn man die regionalen Umstände berücksichtige, könnten Öffnungen auch dort möglich sein, “wo die Inzidenzen vielleicht nicht ganz so stark gesunken sind, wie wir uns das eigentlich vorgestellt haben.” Aspekte dafür könnten die Belastung der Gesundheitsämter, aber auch Schnell- und Selbsttests sein. Niemand wolle eine dritte Welle, betonte der Minister.

Altmaier deutete konkret Öffnungsmöglichkeiten für den Einzelhandel und die Außengastronomie an. “Jetzt kommt die Zeit, wo man draußen sitzen kann”, sagte er. Letztlich sei es besser, wenn die Bürger in der Außengastronomie mit Hygienekonzept säßen als mit dem selbst gekauften Getränk irgendwo im Park. Zugleich müssten die Konzepte sicherstellen, dass soziale Kontakte nicht wieder von null auf hundert stiegen, etwa durch volle Innenstädte, Busse oder Bahnen. (dpa)

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