Neues Führungsteam, Sanierung und ExpansionspläneDie Ritter von Kempski Privathotels stellen sich neu auf

Das neue Führungsteam der Ritter von Kempski Privathotels: (v.l.) Dr. Clemens Ritter von Kempski, Eigentümer und Geschäftsführer, General Manager Thorsten Dressler, Küchendirektor Philipp Liebisch und Angelina Meixner, Hotelmanagerin des Romantik Hotel Freiwerk. (Bild: Ritter von Kempski Privathotels)

Die Ritter von Kempski Privathotels gehen trotz rund zweimonatiger behördlich angeordneter Schließung in die Offensive. Und das nicht nur mit einer Wiedereröffnung und Expansionsplänen, sondern auch mit einem neu aufgestellten Führungsteam.

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„Die letzten fünf Monate waren für unsere Hotelgruppe die größte Herausforderung, die wir jemals hatten. Als Unternehmer war es geboten, voll in die Verantwortung zu gehen und den Mitarbeitern Hoffnung, Vertrauen und Mut zu vermitteln. Unter der Devise ‚Jetzt erst recht‘ habe ich mich entschlossen, alle geplanten Investitionen unverändert durchzuführen, dabei die COVID-19-Erfahrungen einzubauen und darüber hinaus eine umfassende Zukunftsstrategie aufzusetzen“, erläutert Dr. Clemens Ritter von Kempski, Eigentümer und Geschäftsführer der Ritter von Kempski Privathotels, seine Vorgehensweise. Aktuell gehören zu den Ritter von Kempski Privathotels mit Sitz in Stolberg im Südharz das Naturresort Schindelbruch und das Romantik Hotel Freiwerk.

Wohl der mehr als 100 Mitarbeiter als oberste Priorität

Während des Shutdowns hatte oberste Priorität, die über 100 Mitarbeiter zu halten und weiter zu motivieren. Hier spielte sowohl die kontinuierliche Kommunikation über persönliche Briefe, die Website und Social Media als auch die sofortige freiwillige Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent eine wichtige Rolle. Des Weiteren wurde die Erhaltung aller Arbeitsplätze frühzeitig garantiert.

Frisch saniertes Romantik Hotel Freiwerk hat wieder eröffnet

Darüber hinaus fiel die Entscheidung, den begonnenen umfangreichen Um- und Neubau des Romantik Hotel Freiwerk im Südharz unverändert fortzusetzen. Das 31-Zimmer Haus wurde als elegantes Hideaway am 15. Juli 2020 wiedereröffnet und erfreut sich laut den Verantwortlichen bereits einer regen Nachfrage.

“Wir benötigten eine neue Strategie.”

Dr. Clemens Ritter von Kempski

Umfassende Strategieanpassungen nötig

In einem Abteilungsleitertreffen während der Krise wurden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen aus der Pandemie dargestellt. „Hierbei hat mir meine Vergangenheit als Berater der Boston Consulting Group sehr geholfen. Wir benötigten eine neue Strategie“, so Ritter von Kempski weiter. Die nunmehr angepasste Strategie des Unternehmens bezieht sich auf die Eckpunkte Nachhaltigkeit, Sicherheit, Exklusivität, Preis-/Leistung und wurde gemeinsam mit den Abteilungsleitern erarbeitet. Sie konzentriert sich auf die neuen Qualitäten und Infrastruktur der Bereiche Logis, F&B sowie Spa und Wellness. Leitlinie waren die sich nachhaltig ändernden Erwartungen der Gäste an die Aufenthaltsqualität. Daraus wurden diverse Maßnahmen abgeleitet.

Naturresort Schindelbruch bekommt Erweiterungsbau

Erster Schritt: Der Erweiterungsbau des Naturresort Schindelbruch im Südharz, die Landresidenz. Aus den geplanten 40 Zimmern wurden kurzfristig „nur“ 26, aber größere, luxuriöse Einheiten (bis 40 Quadratmeter), alle mit eigener Terrasse oder Balkon und eigenem Außeneingang – ohne Hotelflur. Das Haus ist derzeit in Bau und wird durch einen luftigen Gang mit dem Haupthaus verbunden. Schritt zwei: Der 2.500 Quadratmeter große Spa- und Wellnessbereich wird durch Investitionen in den zentralen Bereichen neu aufgeteilt. Durch Erweiterungen in der Ausstattung wird das gesamte Angebot anschließend deutlich aufgewertet.

Sie sollen die Maßnahmen umsetzen: Das neue Führungsteam

General Manager Thorsten Dressler ist künftig für das Naturresort Schindelbruch und das Romantik Hotel Freiwerk verantwortlich. (Bild: Ritter von Kempski Privathotels)

Für die Umsetzung der neuen Ausrichtung setzen die Ritter von Kempski Privathotels auf ein neues Führungsteam. Seit Mitte Juli 2020 steht an der Spitze der beiden Hotels General Manager Thorsten Dressler. Der erfahrene Hotelier blickt auf diverse Führungspositionen in der Stadt- und Wellnesshotellerie im Vier- und Fünf-Sterne Bereich zurück. 19 Jahre war er den Lindner Hotels treu, unter anderem als General Manager in Leukerbad in der Schweiz und in Speyer, zuletzt leitete er acht Jahre lang das Lindner Hotel Leipzig. „Thorsten Dressler zeichnet sich durch Kontinuität auf hohem Niveau und Detailfreude aus. Das war komplett überzeugend“, kommentiert Ritter von Kempski die Personalentscheidung.

Sternekoch Philipp Liebisch kümmert sich als Küchendirektor um die gesamte gastronomische Ausrichtung der Ritter von Kempski Privathotels. (Bild: Ritter von Kempski Privathotels)

Für die vielfältige Gastronomie der Gruppe zeichnet seit Anfang Juli Sternekoch Philipp Liebisch verantwortlich. Liebisch hat zuletzt im Hotel Bei Schumann in Kirschau im Gourmet-Restaurant “Juwel” einen Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkte erkocht und zählt zu den Top 50 Köchen in Deutschland. Weitere Stationen waren unter anderem die Sterne-Restaurants “Lorenz Adlon” im Hotel Adlon in Berlin, “Die Quadriga” im Hotel Brandenburger Hof in Berlin und das Restaurant “Schwarzer Hahn” im Deidesheimer Hof in Deidesheim. Mit Philipp Liebisch als Küchendirektor soll die gesamte gastronomische Ausrichtung der Ritter von Kempski Privathotels auf ein neues Niveau gehoben werden.

Ebenfalls neu an Bord ist Angelina Meixner. Sie leitet als Hotelmanagerin das Romantik Hotel Freiwerk. Die gelernte Hotelfachfrau verfügt über langjährige Erfahrung in der Beherbergungsbranche und hat das Romantik Hotel Freiwerk bereits in der Voreröffnungsphase begleitet.

Unter anderem 44-Zimmer-Hotel im Stolberger Schloss geplant

„Wir haben die Krise genutzt, um uns neu aufzustellen und gehen mit einem wegweisenden Konzept und neuem Führungsteam gestärkt in die Zukunft“, ist Dr. Clemens Ritter von Kempski überzeugt. Der engagierte Unternehmer ist von der touristischen Zugkraft des Südharzes überzeugt und hat Expansionspläne in der Pipeline. Ein 44-Zimmer-Hotel soll im Stolberger Schloss entstehen, ein Gästehaus mit Ferienwohnungen und Boardinghaus ist geplant, und für Meetings, Trainings und Tagungen steht das Kreativhotel Stolberg in den Startlöchern.

 

 

 

 

 

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