Nachhaltigkeita&o spart 10.000 Zimmerreinigungen in zwei Monaten

Matthias Posth setzt für die a&o Hotels grüne Ideen in die Tat um. (Bild: a&o Hotels)

Viele Gäste halten eine tägliche Zimmerreinigung für überflüssig – das ist das Ergebnis einer Testphase in mehreren Betrieben der a&o Hotels. Deshalb können die Gäste der Häuser nun beim Check-in festlegen, wenn sie auf das täglich Putzen verzichten. 

Anzeige

Ein erstes Ergebnis der Aktion können die Verantwortlichen schon verbuchen: in nur zwei Monaten wurden über 10.000 Zimmerreinigungen weniger verbucht. „Die Idee, auf die tägliche Zimmerreinigung zu verzichten, ist generell nicht neu, deshalb aber nicht weniger effektiv“, betont Matthias Posth, Project Manager Operations bei a&o. Es handle sich um einen Baustein dafür, den Energie- und Wasserverbrauch zu senken. „Wir stellen vieles in Frage und auf den Prüfstand, um Ressourcen zu sparen.“

Seit Anfang des Jahres fallen auch „grüne Projekte“ der a&o-Gruppe in die Verantwortung des 31-Jährigen und nehmen mittlerweile gut ein Viertel seiner Zeit in Anspruch. Bis Ende des Jahres soll der erste Nachhaltigkeitsreport des Unternehmens fertig sein – und von da an jährlich erscheinen: „Wir wollen nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern aktiv werden – im kleinen und großen Rahmen.“ Nachhaltigkeit sei so relevant wie kein anderes Thema. Auch deshalb sollen künftig Umfragen dazu stattfinden: „Wir haben sehr viele junge Gäste und können von deren Bedürfnissen und Ansprüchen lernen. Wenn wir das schaffen, dann bleiben sie uns auch in Zukunft treu.“

Frühstück ohne Verpackung, E-Autos für Gäste und Mitarbeiter

Die Umwandlung von Bestandsimmobilien in a&o Hotels und Hostels gehöre zum grundsätzlichen Nachhaltigkeitsverständnis des Unternehmens, so Posth. Der Einsatz von nachhaltigen Greencareprodukten im F&B-Bereich, straffe Dosierung und Einsatz von Chlor nur in Ausnahmen im Housekeeping und die hundertprozentige Umstellung sämtlicher Häuser auf LED sowie die Installierung von E-Ladesäulen, Rabatt bei der Nutzung von Refill-Bechern und nachhaltige Kleidung sind einige der Punkte, die bei a&o eine Rolle spielen.

Auch mit verpackter Marmelade und Margarine beim Frühstücksbuffet, Plastik in Lunch-Paketen und eingeschweißten Sandwiches in der Snack-Bar soll laut Project Manager Operations Posth bald Schluss sein. „Wir testen und prüfen aktuell verschiedene Alternativen.“

 

Anzeige