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StartPeople & BrandsBrandsNach Kernsanierung: Parkhotel Egerner Höfe setzt auf State-of-the-Art-Designsprache

Nach KernsanierungParkhotel Egerner Höfe setzt auf State-of-the-Art-Designsprache

Nach der Kernsanierung empfängt das Parkhotel Egerner Höfe am Tegernsee seine Gäste mit wohltuender Unaufdringlichkeit auf höchstem Level. Luxus steht hier nicht für laute Opulenz, sondern für das Zusammenspiel einer State-of-the-Art-Designsprache mit Natur-Materialien und -Oberflächen. Dies gilt für den großen neuen Spa-Bereich ebenso wie für das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmetrestaurant „Dichter“.

Am Tegernsee gibt es bekanntlich zahlreiche Touristen und Einheimische mit finanziell weitgehend sorglosem Leben. Dies spiegeln die mondänen Villen und Golfplätze, die Bayerische Spielbank Bad Wiessee und nicht zuletzt die vielen Übernachtungsangebote wider, die von Skifahrern aus ganz Europa genauso gern genutzt werden wie von all jenen, die hier am Alpenrand die Sommerfrische genießen wollen.

Was man an diesem See dennoch kaum findet, sind affektierte, gestalterisch entgleiste Luxushotels. Stattdessen präsentieren sich selbst die Häuser der höchsten Sternekategorie städtebaulich maßstäblich und mit einem gewissen Understatement. Eines dieser Fünfsterne-Superior-Häuser ist das Parkhotel Egerner Höfe mit 108 Zimmern und Suiten am Rand eines ruhigen Wohngebiets in Rottach-Egern.

Ein Blick ins Restaurant. (Bild: Parkhotel Egerner Höfe)

Beispielhafte Sanierung

Der erste Eindruck ist im positiven Sinne unspektakulär: Das Ensemble aus zwei giebelständigen Haupthäusern erscheint mit seinen weit auskragenden Satteldächern und tiefen Balkonen als vermeintlich traditionelle bayerische Architektur, wie man sie überall im nördlichen Alpenraum antrifft. Zugleich wirkt es aber auch dezidiert zeitgenössisch. Von Letzterem zeugen der langgestreckte, überdachte Empfangsbereich mit großflächig verglaster Lobby und Details wie die minimalistisch-zeitgenössische Balkonmöblierung und die Geländerfüllungen aus kreuzweise montierten Rundhölzern.

Was angesichts der neuen Fassaden und Dächer ein Neubau sein könnte, ist im Kern allerdings ein Bestandsbau aus den 1960er-Jahren. Dieser wurde nach einem 2020 erfolgten Besitzerwechsel (von Familie von Moltke zur Ehrmann AG) und einem Architektenwettbewerb bis auf den Rohbau rückgebaut und in allen Bereichen nach Plänen des Münchner Büros LSA Architekten komplett neugestaltet. Auf beispielhafte Weise energetisch weiterentwickelt wurde auch die Haustechnik: Das bestehende Blockheizkraftwerk, Wärmerückgewinnung, Grundwassernutzung für Wand- und Deckenheizungen, dreifach verglaste Fenster und eine konsequente LED-Beleuchtung setzen hier Maßstäbe.

Wellness-Bereich. (Bild: Florian-Lewanskowski)

Ins passende Licht gerückt

„Während die technischen Anlagen weitgehend unsichtbar bleiben, begegnen die Gäste gleich nach Betreten der neuen Lobby einer Designsprache, die voll und ganz unserem neuen Motto entspricht: Echter Genuss und leiser Luxus“, erläutert GM Pierre Laurent Schäfer.

Wenn nicht gerade Kaiserwetter herrscht und die Berge zu einer Wanderung, Radtour oder zum Skifahren rufen, ist zwischen 10 und 21 Uhr der Gang in den 1.500 Quadratmeter großen Spa-Bereich Pflicht. Nach Passieren des Eingangs im Untergeschoss des westlichen Haupthauses erwartet die Gäste abermals eine bemerkenswert stimmige Designwelt aus natürlichen erdfarbenen Materialien, allen voran Holz und Naturstein. Wer nicht den Weg zu den Spa-Anwendungen, sondern zum Saunabereich wählt, hat die Qual der Wahl. Zur Verfügung stehen insgesamt sechs Optionen: eine finnische Sauna, eine Bio-Sauna, eine Salzsauna, eine komplett mit Ruhebereich, Dusche und WC ausgestattete Damensauna (die auch als Private Spa gebucht werden kann), ein Dampfbad sowie eine Eis-Lounge.

Exklusiver Saunabereich

Das Besondere am Saunabereich ist keineswegs allein die Vielfalt, sondern insbesondere das Gestaltungskonzept der Architekten. Sie konzipierten die Saunas im zum Park orientierten Gebäudeteil und schufen durch eine rund 1,5 Meter breite, dreiseitig umlaufende Fuge eine direkte Verbindung zum großen Ruheraum im Erdgeschoss. Diese Fuge lässt reichlich Tages- und Sonnenlicht in den Saunabereich einfallen, wobei die Wandbekleidung aus streifenförmigem Valser Granit dafür sorgt, dass an keiner Stelle Kelleratmosphäre aufkommt.

Im Gegenteil: Die abwechselnd glatt geschliffenen und gebrochenen Streifen erzeugen ein faszinierend plastisches Wandrelief, das durch die Streiflichtbeleuchtung und die Reflexionen der am Boden der Fuge umlaufenden Wasserfläche weiter verstärkt wird. Zu sehen sind diese Wände nicht nur vom weitläufigen Erschließungsbereich aus, sondern ebenso durch die großen Glaswände, die auch von der Sauna den Blick nach oben ins Freie ermöglichen. Umgekehrt schafft die Fuge visuelle und akustische Bezüge vom Ruheraum zum Saunabereich. GM Pierre Laurent Schäfer: „Insbesondere das Gurgeln und Plätschern des Wassers sorgt im Erdgeschoss für eine kontemplativ-entspannte Atmosphäre.“

Im Hotel wurden Materialien verwendet wie Holz oder Naturstein. (Bild: Parkhotel Egerner Höfe)

Natürlich-archaische Zimmer

Ganz gleich, ob die Gäste den Tag über die feinen Speisen, den Saunabereich oder die Liegeflächen am Park genossen haben – am Abend fallen sie sicher beseelt in die Boxspringbetten ihrer Zimmer und Suiten. Analog zu den öffentlichen Bereichen des Hotels sind diese vor allem von natürlichen Materialien – wie Holz, Naturstein und Textilien – sowie von gedämpften Erdfarbtönen geprägt. Zarte Farbakzente in Türkisblau setzen hie und da allenfalls die Polster der zurückhaltend-eleganten Stahlrohrsessel und -hocker. Weitaus expressiver präsentieren sich die Bäder, die fast vollständig in Muschelkalk erscheinen. Die Rede ist hier nicht nur von den Boden- und Wandbelägen, sondern auch von Waschbecken, die aus großen Steinblöcken herausgeschnitten sind, und von Duschtrennwänden, die als massive Steinplatten mit groben Bruchkanten angenehm archaisch wirken. Auf diese Weise wecken die Bäder Assoziationen an das alpine Bauen mit Naturstein sowie an die Felswände der umliegenden Berglandschaft.

Baden in Pool und Tegernsee

Genau diese Landschaft fällt dann auch bei dem bis 11 Uhr in einem eigenständigen Frühstücksrestaurant servierten Frühstücksbüfett ins Auge. Insbesondere für jene Gäste, die dieses Frühstück auf der zum Park orientierten Terrasse einnehmen, liegen zahlreiche Optionen für die Freizeitgestaltung zum Greifen nahe: Nach einem Tag im Spa-­Bereich könnte nun eine Wanderung zum Wallberg auf dem Programm stehen. Oder ein Spaziergang zum nur 500 Meter entfernten Tegernsee mit anschließender Bootsfahrt. Oder ein Bad im 20 Meter langen Pool und vielleicht doch noch einmal der Spa-Bereich? Egal, wofür sich die Gäste entscheiden – spätestens am Abend treffen sie in den Egerner Höfen wieder auf eine wohltuend durchgängige, im Detail vielfältige Gestaltungswelt, die „gerade weil sie so konsequent unaufdringlich ist, so luxuriös wirkt“, so GM ­Pierre Laurent Schäfer.

Roland Pawlitschko

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