Nach Invest in MillionenhöheKölner Stadthotel am Römerturm wieder eröffnet

Geschäftsführender Direktor Patrick Droitsch vor der komplett sanierten Fassade des Stadthotels am Römerturm, von dessen Zimmern man teilweise den Blick auf den Kölner Dom genießt. (Bild: Ariane Günther)

1856 als „Gesellenhospitium“ von Adolph Kolping als Herberge für reisende Handwerkern gegründet, hat sich das seit 2013 als solches positionierte Stadthotel am Römerturm in Köln in eine moderne Vier-Sterne-Adresse transformiert. In die Kernsanierung, die wegen der Umgestaltung der geklinkerten Außenfassade einem Neubau gleicht, investierte das Management einen Betrag im hohen achtstelligen Bereich.

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Mit Schwerpunkt auf das Tagungsgeschäft, für welches sieben Konferenzräume zwischen 35 und 115 Quadratmetern zur Verfügung stehen, hat sich das Hotel poitioniert. Doch das 107-Zimmer-Traditionshaus soll auch immer mehr als Übernachtungs-Location für City-Touristen gelten.

„Wir liegen mitten im Kölner Kunstgalerie-Viertel mit Fragmenten römischer Befestigung, von wo es direkt auf eine beliebte Einkaufsmeile geht. Einige Zimmer haben Domblick und Karnevalsgäste brauchen selten ein Taxi, um in eine Party-Hochburg zu kommen“, erzählt der im März 2020 zum geschäftsführenden Direktor berufene Patrick Droitsch (37). Sein Team und er haben schwere Tage hinter sich. Denn sie mussten die traurige Nachricht verkraften, dass der langjährige Stadthotel-Chef Andreas Wörner viel zu früh verstorben war.

Die Krise als Chance

Dennoch und auch im Sinne des verstorbenen Hoteldirektors blickt das Team zuversichtlich in die Zukunft. In der Haltung ist auch eine Überzeugung verankert, die auf den Werten des ehemaligen Kolping-Hotels mit seiner christlichen Prägung basiert, das heute von jeder Konfession buchbar ist.

Während der Corona-Krise wurden in dem Haus auch Zimmer von Homeoffice- und Longstay-Gästen genutzt. Aktuell haben sich viele regionale Unternehmen eingebucht, die Meetings inklusive erstklassiger Verpflegung veranstalten wollen, bei welchen die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Ariane Günther


Keyfacts zum Hotel:

  •  107 Zimmer, davon drei Suiten; Einzelzimmer à 14 qm ab 69 Euro
  • 186 Betten (mit Extralänge von 2,10 m)
  • 120 Sitzplätze im Restaurant „Orangerie“ (200 qm); 40 Sitzplätze auf der Terrasse
  • 7 Konferenzräume (35 bis 115 qm) mit 86-Zoll-Smartboards standardmäßig ausgestattet; weitere modulare High-Tech-Features auf Anfrage
  • Römerkeller (85 qm) mit Klimaanlage, 2 Flat-Screens, Leinwand, Musik- und Lichtanlage

 

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