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StartAufmacherMRP Hotels::Ausblick auf möglichen Rekordsommer

MRP HotelsAusblick auf möglichen Rekordsommer

Was bringt der Sommer in der Ferien- und Stadthotellerie? Dieser Frage geht das Hotel Consulting Unternehmen MRP Hotels in einer aktuellen Analyse nach. Sie sehen dabei eine starke Erholung des Tourismus in den Sommermonaten und danach.

Martin Schaffer, Geschäftsführender Partner MRP Hotels, sieht einen positiven Trend am Markt: „Wir sehen jetzt schon hohe Auslastungen und eine hohe Nachfrage in den Sommerdestinationen und Ferienregionen. Buchungszahlen könnten vielerorts aus unserer Sicht nicht nur die ohnehin guten Zahlen aus dem Jahr 2021 übertreffen, sondern sogar über jenen von 2019 liegen.“

Positiver Trend

Der positive Trend deutet sich bereits im Frühjahr an: beispielsweise kamen im April dieses Jahres in Schleswig-Holstein nach Angaben des Statistikamts Nord rund 736.000 Übernachtungsgäste an und damit nur unwesentlich weniger als im Spitzenjahr 2019 (rund 764.000). Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen lag im April 2022 mit gut 3 Mio. Nächten bereits leicht über dem Niveau aus 2019 (gut 2,9 Mio.).

Das statistische Bundesamt (destatis) hat für April 2022 deutschlandweit rund 35,7 Mio. Übernachtungen registriert, damit 11,7 % weniger als im April 2019. Die Gründe für gute Buchungszahlen liegen für Martin Schaffer unter anderem im aufgestauten Urlaubsverlangen, aber auch im Business Segment: „Nach rund zwei Jahren, die durch die Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen geprägt waren, bemerken wir, dass die Lust zu reisen weltweit ungebrochen hoch ist – oder sogar noch stärker als 2019. Gleichzeitig finden wieder große Kongresse statt, die zusätzlich eine positive Auswirkung auf die Buchungslage haben.“

Flugreisen

Ein Problem sieht Martin Schaffer auf den Flughäfen – speziell den großen, für den internationalen Verkehr wichtigen Hubs: Der akute Personalmangel auf den Airports wird das Reisen erschweren und zu Problemen bei den Sommerreisen führen – zuletzt war dies schon zu Pfingsten zu bemerken.

Rohstoff- und Energiekosten

Auch die Hotellerie ist wie jede andere Branche auch als Folge des Konflikts in der Ukraine von höheren Rohstoff- und Energiepreisen betroffen sowie von der die Rentabilität zusätzlich bedrohenden inflationären Situation. „Um einigermaßen profitabel zu sein, wird die Hotellerie gezwungen sein, die Preise anzuheben und das deutlich über Vorkrisenniveau – damit wird der Urlaub für die Konsumenten teurer, wobei zusätzlich auch der Inflationsdruck eine nicht unerhebliche Rolle spielt und dadurch möglicherweise auf die Konsumlust drückt“, erklärt Martin Schaffer.

Mitarbeitermangel und fehlende Flexibilität

Nicht nur die Inflation ist ein wesentlicher Faktor, mit denen die Hotellerie zu kämpfen hat. „Ganz wesentlich ist der akute Mitarbeitermangel in der Hotellerie. Schlussendlich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedes Betriebes die Garanten für die Qualität. Die Mitarbeiterkosten werden dramatisch steigen das Fehlen von Mitarbeitern wird die Gehälter weiter nach oben treiben“, meint Martin Schaffer. Aber auch auf das veränderte, kurzfristige Buchungsverhalten müssen sich die Betriebe einstellen und mit einem hohen Maß an Flexibilität auf die neuen Anforderungen ihrer Gäste reagieren – inklusive kurzfristiger Stornomöglichkeiten.

 

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