Die Hotellerie ist immer mehr von Mitarbeitermangel betroffen. Corona hat Prozesse beschleunigt, die schon vor Jahren begonnen haben und jetzt das Hotelmanagement vor Herausforderungen stellt. Wie Technologie helfen kann.
Ein Grund für den Mitarbeitermangel ist neben der Coronakrise laut Dailypoint auch ein strukturelles Problem. Waren im Jahr 1990 knapp 30 Prozent der Schüler auf dem Gymnasium, so sind es heute mehr als 70 Prozent. Wer diesen Bildungsweg einschlägt, entscheidet sich oft auch gegen eine Ausbildung. Das Studium mit dem Abschluss Bachelor und Master ist der angestrebte Bildungsweg. Die Verbände hätten in dieser Hinsicht zu lange geschlafen und die Besonderheit des dualen Bildungssystems mit Schule und Arbeit nicht angepriesen.
Um Auszubildende zu halten. seien laut Dailypoint eine bessere Bezahlung, flexiblere Arbeitszeiten und ein modernes Umfeld notwendig. Außerdem könnten heute viele Prozesse in der Hotellerie automatisiert beziehungsweise durch moderne Technologien unterstützt werden. Gerade jüngere Menschen hätten Spaß an Technik und setzten dies auch voraus.
"Rocketman" als Hilfe
Auch bei der Einarbeitung von Quereinsteigern könne Technologie helfen. Denn interne oder externe Schulungen und Trainings seien oft zweitaufwändig und teuer. Hier bietet Dailypoint beispielsweise bei der Einarbeitung in die Reservierungsabteilung, etwa bei der Erstellung von Reservierungsangeboten, digitale Unterstützung. Der sogenannte "Rocketman" steht am unteren Bildrand stets zur Seite und beantwortet Fragen und führt durch alle Bereiche des Systems. So können neue Mitarbeiter ohne aufwändige Schulungen schnell eingearbeitet werden.
"Unsere Kunden nehmen den Rocketman sehr gut an. Es macht Spaß, ihm im System zu folgen und gemeinsam Themenbereiche zu erarbeiten. So gelingt Training-on-the-Job in einem modernen Umfeld und alle Seiten sind happy", so Dr. Michael Toedt, CEO und Gründer von Dailypoint. "Trotz Corona sind wir in den letzten beiden Jahren stark gewachsen. Der Rocketman bietet nicht nur unseren Kunden große Vorteile, sondern auch uns. So mussten wir trotz des Wachstums unser Support-Team nicht aufstocken und konnten die damit freigewordenen Ressourcen in die Entwicklungsabteilung stecken.“