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Start Technik & Betrieb Gastro & Küche Mit Effizienzgewinn: Seeblick auf Amrum modernisiert in Zwangspause seine Küche

Mit EffizienzgewinnSeeblick auf Amrum modernisiert in Zwangspause seine Küche

Das Hotel Seeblick Genuss und Spa Resort in Norddorf auf der Insel Amrum hat die Pandemie-Zwangspause genutzt und nicht nur in eine neue Küche investiert. Die Küche sorgt zudem für Effizienz gleich auf mehreren Ebenen.

Die neue Küche, die sich Chefkoch Gunnar Hesse in den letzten Monaten in seinem Restaurant einbauen ließ, ermöglicht neben einem hohen Maß an Effektivität auch weit mehr Arten der Zubereitung, wie das Hotel Seeblick mitteilt. Gunnar Hesse erlernte seine Kochkunst in gehobenen Sterne-Restaurants, bevor er im Jahr 2000 in den Familienbetrieb einstieg.

Geplante Renovierung vorgezogen

Das ganze Jahr über ist das Restaurant des Seeblick normalerweise geöffnet. Bei laufendem Betrieb würde der obligatorische Einbau einer neuen Küche quasi zu einer Operation am offenen Herzen. Als die Pandemie die Hotels Anfang November in den erneuten Lockdown zwang, zogen die Hoteliers den lange geplanten Schritt um einige Monate vor und nutzten die Schließung für die Modernisierung.

Effiziente Abläufe und Wärmerückgewinnung

Die neue Palux Küche verbessert Abläufe und verkürzt Wege. So sorgen etwa 30 Kühlschubladen für einen schnellen Zugriff auf die frischen Zutaten. Der Maître Herdblock hat zwei vollflächige Induktionsherde. In einem neuen Elektrokipper werden bis zu 80 Liter Sauce gekocht.

Innovativ ist der Nudelkocher mit einem Eiweißabschneider für stets klares Wasser, wie das Hotel erklärt. Alle Kühlanlagen sind zudem an die Wärmerückgewinnung angeschlossen. Eine spezielle Anlage sorgt für 30 Prozent Energieeinsparungen der angeschlossenen Geräte.

Mehr Kreativität möglich

Die Küche ermöglicht zudem mehr Zubereitungsarten als zuvor. Darüber freut sich der Küchenchef besonders. „Kreativität ist nicht nur aus Gründen der Abwechslung gefragt, sondern verlangt schon das Prinzip von Feinheimisch, der lokalen Gourmet-Initiative, der wir uns vor einigen Jahren angeschlossen haben“, so Gunnar Hesse.

„Etwa 70 Prozent aller Lebensmittel, die wir verarbeiten, kommen aus Schleswig-Holstein. Das ist gut für das Klima, die hiesige Landwirtschaft und nicht zuletzt den Geschmack, stellt uns aber auch immer wieder vor Herausforderungen – vor allem im Winter, wenn das saisonale Angebot nun mal überschaubar ist. Da ist umso mehr Kreativität gefragt.“

Juniorzimmer und Juniorsuiten im maritimen Look

Doch nicht nur die Küche wurde modernisiert. Auch 22 Zimmer und Suiten strahlen in neuem maritimen Glanz. Insgesamt investierte das Seeblick in den vergangenen Monaten 1,6 Millionen Euro in die Umbauten.

In den Zimmern dominieren die Farben des Strandes – blau, weiß, beige; Taue, Treibholz und Kinderbetten als Kojen sorgen für ein maritimes Flair. „Wir freuen uns sehr, dass nun alle unsere Zimmer, Suiten und Ferienwohnungen ganz nach unseren Wünschen modernisiert sind“, so Hotelchefin Nicole Hesse. „Wir haben sie so gestaltet, wie wir selbst gern wohnen würden, wenn wir Urlaub machen. Jetzt fehlen nur die Gäste. Wir hoffen, dass wir bald wieder für alle offen sein können.“

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