Das Unternehmen verzeichnet im dritten Quartal einen Hotelumsatz von 35,3 Millionen Euro. Das sind acht Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Welche Entwicklung MHP für das restliche Jahr erwartet.
MHP Hotel AG hat seine positive Performanceentwicklung im dritten Quartal 2023 fortgesetzt. Mit einer Belegungsquote von 75 Prozent (Q3 2022: 73 %) und einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 210 Euro (Q3 2022: 213 Euro) konnte der Hotelumsatz auf 35,3 Millionen Euro (Q3 2022: 32,5 Mio. Euro) um acht Prozent gesteigert werden. Der RevPar verbesserte sich auf 158 Euro.
"Das Nachfrageverhalten von nationalen und internationalen Touristen am Hotelmarkt ist ungebrochen und davon profitiert operativ insbesondere das Premiumsegment", sagt CEO Jörg Frehse.
Höhere Kosten belasten Profitabilität
Im ersten Halbjahr 2023 erwirtschaftete MHP einen Konzernumsatz von rund 62,9 Millionen Euro. Damit hat das Unternehmen mehr als die Hälfte des Gesamtjahresumsatzes aus dem Jahr 2022 (104,8 Mio. Euro) erwirtschaftet. "Trotz der erfolgreichen Performance- und Umsatzentwicklung wird die operative Profitabilität unseres Hotelportfolios im laufenden Geschäftsjahr durch inflationsbedingte höhere Kosten insbesondere im Bereich Personal, Wareneinsatz, Pachtindexierung und Energie belastet", sagt Finanzvorstand Ralf Selke. Hinzu kommen Einmaleffekte aus der begonnenen Modernisierung des JW Marriott in Frankfurt sowie Anlaufkosten für die im Jahr 2024 geplante Eröffnung des Königshof Munich. Dennoch rechnet das Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Ebitda.
Ausblick auf das vierte Quartal Für das laufende vierte Quartal 2023 rechnet MHP unverändert mit einer weiterhin stabilen nationalen und internationalen Nachfrage im Premiumsegment. Selke: "In den ersten neun Monaten 2023 ist es uns gelungen, die richtige Balance zwischen Belegung und Rate zu erreichen. Für das vierte Quartal erwarten wir eine Belegung auf dem Vor-Corona-Niveau von 2019 bei gleichzeitig deutlich gesteigerten Zimmerpreisen." red/sar