Schlafqualität ist für Hotels ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Meininger Hotels setzt dabei künftig auf eine Partnerschaft mit dem Matratzenanbieter Bett1.
Meininger Hotels und der Matratzenhersteller Bett1 haben eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Das Ziel der Zusammenarbeit: Die Schlafqualität für Gäste in den Hotels der Gruppe zu verbessern. Ein erster Meilenstein ist die geplante Eröffnung des Meininger Hotel Barcelona Fira Gran Via im Sommer 2026. Das Haus soll im Rahmen eines Sponsorings vollständig mit "Bodyguard Anti-Kartell-Matratzen" von Bett1 ausgestattet werden.
Bereits heute kommen die Matratzen nach Unternehmensangaben in den Meininger Hotels in Leipzig, Wien, Paris, Lyon und München zum Einsatz. Künftig soll die Ausstattung im Zuge von Renovierungen und Optimierungen schrittweise auf weitere Standorte ausgeweitet werden. Die Partner wollen die Zusammenarbeit zudem über Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen sichtbar machen.
Schritt von B2C zu B2B
„Wer viel unterwegs ist, weiß, wie wichtig guter Schlaf ist. Gemeinsam mit Bett1 stellen wir sicher, dass unsere Gäste auch auf Reisen verlässlich erholt aufwachen“, sagt CEO Ajit Menon.
Auch Bett1 sieht in der Kooperation einen strategischen Schritt. „Wir freuen uns, mit Meininger Hotels erstmals einen großen Partner aus der Hotellerie an unserer Seite zu haben“, sagt Geschäftsführer Adam Szpyt. Dadurch werde das Produkt nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch auf Reisen erlebbar.
Auf Expansionskurs
Das Meininger Hotel Barcelona Fira Gran Via ist die erste Neueröffnung des Unternehmens nach einer dreijährigen Pause. Zuletzt hatte die Kette im Jahr 2023 neue Häuser in Venedig, Krakau und Köln in Betrieb genommen. Mit diesem Projekt erweitert Meininger sein Portfolio auf 37 Hotels. Barcelona ist der Startschuss für eine Reihe weiterer Standorte, bei denen die Iberische Halbinsel eine zentrale Rolle in der Expansionsstrategie des Unternehmens spielt. Ein Hotel in Madrid sei bereits für 2027 geplant. International rückt das Unternehmen weitere Eröffnungen in Städten wie Edinburgh und Tel Aviv (2026), Straßburg (2027) sowie Porto und Dublin (2028) in den Fokus. red/nz