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StartBusiness & ManagementMaster Forum Hospitality: Experten-Talk zum Thema Overcrowding vs. Lebensraum

Master Forum HospitalityExperten-Talk zum Thema Overcrowding vs. Lebensraum

Beim Master Forum Tourismus der Fakultät für Tourismus in München haben Studenten mit Branchenexperten über das Thema “Overcrowding vs. Lebensraum?“ diskutiert. Darunter Riadh Larbi, Social Media Manger bei DER Touristik, und Alicia Storch, Consultant bei der Ift Freizeit- und Tourismusberatung.

Wie bereits im vergangenen Jahr fand das Master Forum der Fakultät Tourismus für die 65 Teilnehmer online statt. Die Moderation durch den Abend übernahmen die Studierenden Bianca Scheel und Theresa Troglauer.

Diskussionsteilnehmer

Teilnehmer der Diskussion waren unter anderem Birte Wieda, Mitglied der Bürgerinitiative „Merret reicht`s“, Ulf Dworschak, der als Naturranger des Berchtesgardener Landes von der Situation vor Ort berichtete und Alicia Storch, Consultant bei der Ift Freizeit- und Tourismusberatung.

Für den politischen Input sorgte der Landrat des Landkreises Eichstätt im Altmühltal, Alexander Anetsberger. Aus dem Tölzer Land meldete sich Andreas Wüstefeld vom Tölzer Land Tourismus. Außerdem berichtete Riadh Larbi von seinen eigenen Eindrücken aus der ganzen Welt und seiner aktuellen Rolle als Social Media Manger bei DER Touristik.

Overcrowding ist in einigen Regionen Deutschlands schon angekommen

Die Thematik Overcrowding sei laut einigen Experten in den verschiedenen Destinationen Deutschlands auch schon vor der Pandemie angekommen. So berichteten etwa Birte Wieda und Ulf Dworschak von überfüllten Touristenattraktionen, unzufriedenen Einwohnern und überschrittenen Kapazitätsgrenzen. Im Tölzer Land vertrat Wüstefeld hingegen die Ansicht, dass Bewusstseinsschaffung für Natur- und Lebensraum bei dem Großteil der Touristen bereits heute unproblematisch verlaufe. Nur ein geringer Teil der Touristen verhalte sich respektlos gegenüber Natur und Lebensraum.

Alex Anetsberger sprach außerdem von der konfliktbehafteten Situation der Politiker sowohl für Einwohner als auch touristische Akteure Lösungen finden zu müssen, die für alle Betroffenen ein zufriedenstellendes Ergebnis bedeuten. Trotz dieser Tatsache sei es Aufgabe der Politik die Bedürfnisse aller Beteiligten zu hören, sich des Konflikts zu stellen und Lösungen zu erarbeiten.

Mögliche Lösungsansätze?

Im Austausch mit dem Publikum seien verschiedene Lösungsansätze entstanden: Neue Kooperationsformen zwischen Touristikern, Influencern und Naturschützern, die Umlenkung von Tourismusströmen, das richtige Marketing zur Entlastung der Kapazitäten (dazu gehöre gegebenfalls auch die gezielte „Enttourismisierung“ gewisser Regionen), ein frühzeitiges politisches Eingreifen und die Dialogsuche von Seiten der Politiker mit allen Beteiligten ebenso wie Limitierungen in Gebieten in denen die Natur extrem gefährdet ist.

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