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StartCoronakriseLogis Hotels ziehen Zwischenbilanz: Trotz starkem Sommer können Coronaverluste nicht ausgeglichen werden

Logis Hotels ziehen ZwischenbilanzTrotz starkem Sommer können Coronaverluste nicht ausgeglichen werden

Als größte Kooperation unabhängiger Hotels und Restaurants in Europa vereinen die Logis Hotels mit ihren sechs Marken rund 2.400 Hotels mit 47.000 Zimmern sowie 1.800 Restaurants in Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien, Andorra und Italien. Nun zieht die Kooperation eine „sehr gemischte Zwischenbilanz“.

Der Sommer selbst kann sich in den Mitgliedsländern sehen lassen, so die Verantwortlichen. Im Juli und August 2020 konnte Logis die Umsätze um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. „Das sind sehr gute Ergebnisse, vor allem wenn man bedenkt, dass die meisten Buchungen super kurzfristig getätigt wurden, insbesondere im August. Hinzu kamen massive Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen beziehungsweise touristischen Zielen“, erläutert Karim Soleilhavoup, Generaldirektor von Logis. Positiv ist zudem, dass der durchschnittliche Gesamtbuchungsbetrag der Gäste um acht Prozent gestiegen ist – die Gäste haben also längere Aufenthalte oder mehr Extras gebucht.

Für die deutschen Logis-Hotels sehen die Zahlen sogar noch besser aus: „Wir verzeichnen in Deutschland für den Zeitraum Juli und August im Vergleich zum Vorjahr sogar 21,34 Prozent Umsatzsteigerung. Auch liegt in Deutschland die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 2,15 Tagen im Vergleich zu 1,9 im Vorjahr deutlich höher. Diese Zahlen sind hervorragende Ergebnisse der Sommersaison und belegen, dass in Corona-Zeiten viele Gäste verstärkt regional verreist sind“, erläutert Tina Weßollek, Präsidentin der deutschen Logis-Hotels.

Trotzdem konnten die sehr guten Ergebnisse des Sommers die Verluste der coronabedingten Beschränkungen und Schließungen nicht ausgleichen: „Seit dem 1. Januar 2020 sind die Umsätze um 30 Prozent eingebrochen. Die Sommersaison hatte keine reelle Chance für eine Aufholjagd der Verluste des Jahresbeginns“, so Karim Soleilhavoup.

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