Lockerungen in Österreich Mund-Nasen-Schutz fällt für Mitarbeiter im Gastgewerbe

Österreich (Bild: Pixbay)

Durchatmen in Hotels und Restaurants der Alpenrepublik. Ab 1. Juli brauchen Mitarbeiter keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, auch bei Buffets gibt es neue Regelungen. Zudem gibt es mit Blick auf die Umsatzsteuer Entlastungen.

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Ab Mittwoch gelten im Österreichischen Nachbarland neue coronabedingte Regelungen für das Gastgewerbe. Zu den wichtigsten Lockerungen gehört, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Mitarbeiter in Hotels und Restaurants nicht mehr verpflichtend ist. “Wir haben die freundlichen Gesichter so vermisst! Jetzt wird Österreich wieder zum Land des Lächelns”, sagt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer. “Nicht nur für die Gastronomiebetriebe selbst, jede Einschränkung, deren Wegfall wir wahrnehmen, macht uns auch im Kopf freier.”

Die neuen, ab 1. Juli geltenden Lockerungen betreffen auch die Buffets. Diese können auch für Nicht-Nächtigungsgäste wieder angeboten werden, wenn besondere hygienische Vorkehrungen getroffen werden. Buffets sind in Österreich zulässig, wenn Mitarbeiter die Speisen ausgeben oder die Selbstentnahme durch den Gast bei vorportionierten und abgedeckten Speisen möglich ist.

Ebenfalls neu: Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 gilt für die Abgabe aller Speisen und Getränke in Österreich der reduzierte Steuersatz von fünf Prozent. Wird ein pauschales Entgelt, das Beherbergung und Verköstigung beinhaltet (z.B. Frühstücks-, Halb- oder Vollpension) verrechnet, ist eine Aufteilung auf die ermäßigten Steuersätze (Beherbergung: 10%, Verköstigung: 5%) vorzunehmen.

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