Lebensmittelverschwendung Nichts für die Tonne!

18 Millionen Tonnen genießbare Lebensmittel landen in Deutschland einfach im Müll – auch vom Frühstücksbuffet der Hotels. Doch wer mit Lebensmitteln schonend umgeht, tut nicht nur etwas für die Umwelt, sondern kann auch einen fünfstelligen Eurobetrag sparen.

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Eier, Käse, Wurst, Müsli, Brötchen, Gebäck – Leckereien so weit das Auge reicht. Der Gast hat beim Frühstücksbuffet für gewöhnlich die Qual der Wahl und setzt ein umfang- und abwechslungsreiches Angebot in gewisser Weise voraus. Und was läge bei einer Auslage wie im Schlaraffenland wohl näher, als sich den Teller dann auch gehörig mit allerlei Leckerbissen vollzuladen. Schließlich hat man dafür ja auch bezahlt. Doch was am Ende übrig bleibt, ist vor allem eines: Reste. Reste auf dem Buffet, aber auch auf den Tellern vieler Gäste, bei denen die Augen größer waren als der Magen, wie schon ein bekanntes Sprichwort bekundet.

Lebensmittelreste sind in Deutschland ein weit verbreitetes Problem. 18 Millionen Tonnen pro Jahr landen im Müll. Diese traurige Bilanz hat die kürzlich veröffentlichte WWF-Studie »Das große Wegschmeißen« ergeben. Danach wirft Deutschland in etwa ein Drittel seines aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs einfach in die Tonne. Treffender formuliert diesen Wahnsinn Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland: »Derzeit ist es so, als würden wir Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland in einen riesigen Acker umwandeln und die eingefahrene Ernte einfach wegwerfen.« Von den insgesamt rund 18 Millionen Tonnen Lebensmitteln entfallen 3,6 Millionen Tonnen auf die Außer-Haus-Verpflegung, zu der auch die Hotellerie gehört.

Und da wäre man beim Frühstücksbuffet angelangt – neben dem Tagungsbereich jener Bereich im Hotel, in welchem besonders große Mengen Lebensmittelabfall produziert werden – angefangen bei der Lagerung in Folge eines abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums, über Produktionsabfall bis hin zu den Resten von Überproduktion und Tellerrücklauf. Diese Lebensmittelreste lassen sich jedoch um ein großes Maß reduzieren – und das ist gar nicht mal so schwer.

Lesen Sie dazu auch weitere Artikel aus der Serie Lebensmittelverschwendung und erfahren Sie mehr über Maßnahmen zur Schonung von Lebensmitteln und wie Sie dadurch auch Geld einsparen können. 

 

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