Marken-Launch Kumo Hotels: Ex-Prizeotel-Chef gründet neue Marke

Die Lobby dient als Ruheoase im urbanen Raum, ganz im Sinne des Markennamens Kumo, der auf Japanisch „Wolke“ bedeutet
Die Lobby dient als Ruheoase im urbanen Raum, ganz im Sinne des Markennamens Kumo, der auf Japanisch „Wolke“ bedeutet © Kumo Hotels

Connor Ryterski, ehemaliger Prizeotel-Chef, bringt eine neue Hotelmarke auf den Markt – inspiriert von einer Rucksackreise durch Japan. Die ersten Häuser entstehen in Hamburg und Köln.

Mit mehr als 500 Zimmern, verteilt auf zwei Standorte, startet Kumo Hotels in den deutschen Markt. Hinter der neuen Owner-Operator-Marke steht Connor Ryterski, der Prizeotel als CEO einst von drei auf 23 Häuser in sieben Ländern skaliert hatte, bevor die Kette als Prize by Radisson in den Konzern integriert wurde. Der Markenname leitet sich vom japanischen Wort für „Wolke“ ab und beschreibt zugleich das Versprechen: ein Ort, an dem der Stadtlärm verstummt.

Hamburger Family Office als Investmentpartner

Als Investmentpartner für die Immobilienseite ist ein Hamburger Family Office an Kumo beteiligt, das die ersten beiden Projekte auf Grundstücken aus seinem eigenen Bestand entwickelt. Das Haus in Hamburg soll rund 380 Zimmer umfassen, das in Köln rund 170. Beide entstehen als Neubauten und sollen ab 2029 öffnen.

Die Inspiration für das Konzept lieferte eine Reise durch Japan. „Nach fast zehn Jahren bei Prizeotel beziehungsweise der Radisson Hotel Group bin ich während meiner Auszeit vier Wochen mit dem Rucksack durch Japan gereist. Zwischen Tokio, Kyoto und Osaka habe ich entlang des Pilgerwegs Nakasendo und im buddhistischen Bergdorf Koyasan in traditionellen Ryokans und Tempeln übernachtet. Aus dieser Reise sind Geschichten, Begegnungen an Hotelbars und Inspirationen entstanden, die in mir den Wunsch formten, diese Art von Gastfreundschaft nach Europa zu bringen“, sagt Ryterski.

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    Von der Buchung bis zum Check-out: Digitale Prozesse sollen den Aufenthalt erleichtern.
    © Kumo Hotels
    Von der Buchung bis zum Check-out: Digitale Prozesse sollen den Aufenthalt erleichtern.
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    Raum zum Entspannen: Das Interior der 18 Quadratmeter großen Gästezimmer hat japanische Anklänge.
    © Kumo Hotels
    Raum zum Entspannen: Das Interior der 18 Quadratmeter großen Gästezimmer hat japanische Anklänge.
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    Die Lobby dient als Ruheoase im urbanen Raum, ganz im Sinne des Markennamens Kumo, der auf Japanisch „Wolke“ bedeutet
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    Die Lobby dient als Ruheoase im urbanen Raum, ganz im Sinne des Markennamens Kumo, der auf Japanisch „Wolke“ bedeutet
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    Die Hotelbar ist ein zentraler Treffpunkt für Begegnungen und spiegelt japanisch inspirierte Designkonzept wider. Ein beleuchteter Bonsai-Baum im Zentrum der Rückwand setzt einen stilvollen Akzent.
    © Kumo Hotels
    Die Hotelbar ist ein zentraler Treffpunkt für Begegnungen und spiegelt japanisch inspirierte Designkonzept wider. Ein beleuchteter Bonsai-Baum im Zentrum der Rückwand setzt einen stilvollen Akzent.
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    Neben Ausdauergeräten bietet der abgetrennte Body-&-Mind-Bereich Raum für Yoga und Meditation auf Tatami-Matten.
    © Kumo Hotels
    Neben Ausdauergeräten bietet der abgetrennte Body-&-Mind-Bereich Raum für Yoga und Meditation.
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    Als grüner Ruhepol inmitten der Stadt lädt der traditionelle japanische Garten zum Entspannen ein.
    © Kumo Hotels
    Als grüner Ruhepol inmitten der Stadt lädt der traditionelle japanische Garten zum Entspannen ein.

Kumo positioniert sich im Midscale-Design-Segment und setzt auf ein bewusst kompaktes Konzept: Die Gästezimmer sind 18 Quadratmeter groß und zeitlos gestaltet. Digitale Prozesse begleiten den Gast von der Buchung bis zum Check-out. Das gastronomische Angebot beschränkt sich auf ein täglich wechselndes Frühstück anstelle eines klassischen Massenbuffets. Dazu kommen ein Mini-Gym mit Body-&-Mind-Bereich sowie ein japanischer Garten als Ruhepol. Natürliche Materialien, viel Holz und durchgängig indirektes Licht sollen den Räumen Wärme und Leichtigkeit verleihen.

Expansion in Top-7-Städte

Nach dem Start in Hamburg und Köln plant Kumo die Expansion in weitere deutsche Top-7-Städte sowie ausgewählte europäische Metropolen. Gesucht werden Grundstücke und Projektentwicklungen ebenso wie laufende Hotelbetriebe ab rund 150 Zimmern – sowohl zum Erwerb mit eigenem Investment als auch zur Übernahme des Betriebs. red/sar