Menügestaltung Kostenloses Analyse-Tool für Hotel-Room-Service

Ein kostenloses Online-Tool soll Hotels helfen, ihre Karte zu prüfen.
Ein kostenloses Online-Tool soll Hotels helfen, ihre Karte zu prüfen. © AdobeStock.com/zen

Hotels können ihre Speisekarte hochladen und erhalten in zwei Minuten eine Bewertung in zehn Kategorien.

Der Berliner Anbieter Suite Pad hat ein Online-Tool veröffentlicht, mit dem Hotels ihre Room-Service-Karte analysieren lassen können. Der „Room Service Menu Analyzer" ist kostenlos und erfordert eigenen Angaben zufolge keine Registrierung. Für den Versand der Ergebnisse werde nur eine E-Mail-Adresse abgefragt.

Das Tool bewertet die hochgeladene Karte in zehn Kategorien, darunter Menütiefe, Umsatzstruktur, Upselling und Preisgestaltung. Grundlage sind nach Angaben des Unternehmens mehr als 200.000 digitale Room-Service-Bestellungen aus über 500 Hotels, die zwischen Anfang 2024 und Anfang 2026 erfasst wurden. Die Daten stammen aus dem „SuitePad Room Service Benchmark Report 2026", den das Unternehmen ebenfalls kostenlos zum Download anbietet.

Großes Gefälle zwischen den Hotels

Zentrales Ergebnis des Reports: Die besten 25 Prozent der untersuchten Hotels erwirtschaften pro Zimmer und Jahr 257 Euro Umsatz aus dem Room Service, der Median liegt bei 99 Euro. Nach Auswertung von Suite Pad lässt sich der Unterschied nicht mit Standort, Marke oder Sternekategorie erklären, sondern mit Entscheidungen zu Menügestaltung, Preisen und Abläufen.

Einige Befunde aus dem Report:

  • Hotels, die ihre Hauptgerichte mit Fotos zeigen, verzeichnen 27 Prozent mehr Bestellungen.
  • Die Einbindung von Beilagen und Extras erhöht den durchschnittlichen Bestellwert um 29 Prozent – die meisten Hotels nutzen diese Option nicht.
  • 91 Prozent der Hotels, die einen Burger anbieten, erhalten dafür auch Bestellungen. 29 Prozent haben keinen Burger auf der Karte.

„Die meisten Hotels wissen schlicht nicht, wo ihr Room-Service-Betrieb wirklich steht. Wir haben dieses Tool entwickelt, weil die Daten vorhanden sind, die Schwachstellen behebbar sind – und Hotels dafür keinen Berater brauchen sollten", sagt Moritz von Petersdorff-Campen, CEO von Suite Pad. red/nz