Drei Jahre lang wurde das inhabergeführte Stadthotel im Herzen Münchens renoviert. Nun feierte Hoteliersfamilie Reich mit knapp 300 Gästen die offizielle Rebranding-Party.
Die Hoteliers hatten die Corona-Zeit intensiv genutzt, um Zimmer, Lobby, Restaurant und Fassade zu renovieren. Nun ist der Umbau in der Sonnenstraße abgeschlossen. In den 95 modernen Zimmer und Serviced Apartments in neun verschiedenen Kategorien sorgen frische Grüntöne und Naturfarben sowie helle Möbel im skandinavischen Design für ein wohnliches Ambiente. Die Lobby samt Bar ist offen und einladend gestaltet und soll zum gemeinsamen Aufenthalt einladen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir nun mit unserer Rebrand-Party einen erfolgreichen Abschluss aller Anstrengungen feiern konnten, gleichzeitig sehen wir die neue Marke Koos als Start-Signal für eine erfolgreiche Zukunft und Arbeit, zusammen mit unseren Gästen, Mitarbeitenden und Partnern“, resümiert Gastgeberin Isabelle Reich.
Ziel ist volle Klimaneutralität
Im Oktober vergangenen Jahres erreichte das Koos die höchste Stufe (Fünf) der GreenSign-Zertifizierung – als eines von insgesamt 14 Häusern in Deutschland. Besonders in den Kategorien „Soziale Verantwortung“ und „Biodiversität“ erhielt das Hotel Höchstwerte, auch dank des Einsatzes bei lokalen Initiativen zur Stadtbegrünung.
In naher Zukunft will das Hotel 100 Prozent klimaneutral werden. Um das zu erreichen, holt das junge Team rund um General Manager Alessandro Casola auch seine Gäste mit ins Boot: „Wir verfolgen diese Strategie aus Überzeugung und möchten gemeinsam mit ihnen einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit unseren Ressourcen erreichen. Unser Zero-Waste-Frühstück aber auch die mit weitestgehend regionalen Produkten hergestellten Bowls und Suppen kommen bei Hotel- und externen Gästen sehr gut an“, so Casola. Darüber hinaus könne der Gast bereits bei Buchung einen aktiven Beitrag zum Ausgleich der CO2-Bilanz leisten, indem er sich für eine Sonderrate entscheidet, die die Initiative „Pflanz eine Mangrove auf den Philippinen“ von Click a tree, unterstützt.
Mehr als 90 Prozent der Einkäufe stammen von Lieferanten aus einem Umkreis von weniger als 100 Kilometern. Obst und Gemüse kommen nach eigenen Angaben größtenteils aus fairem und biologischem Anbau und im Innenhof haben die Gastgeber einen Kräutergarten angelegt. Hier werden heimische Pflanzenarten kultiviert und Bienen finden im eigenen Insektenhotel Unterschlupf. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und ein eigenes Blockheizkraftwerk ergänzen die Nachhaltigkeitsstrategie. red/nz