PolitikKöln kauft Hotel in Villenviertel als Flüchtlingsheim

Das Bonotel Köln wird zum Asylantenheim: Die Stadt Köln hat das First-Class-Hotel im Villenviertel Marienburg für rund 5,8 Millionen Euro gekauft und will es nun zum Flüchtlingsheim umbauen.

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Eine 20-jährige Miete hätte das Doppelte gekostet, wird die Sozialverwaltung der Domstadt zitiert. Das Hotel habe angeblich vor einer Zwangsversteigerung gestanden. Dem Hotelbetreiber Andreas Degen werde zum Jahresende gekündigt, wird berichtet.

Nun sollen die 92 Hotelzimmer in größere Wohneinheiten mit Küchen umgebaut werden – für rund 500.000 Euro. Wie viele Flüchtlinge dann im Bonotel untergebracht werden können, war noch unklar. Offenbar sollen es mehr als 80 werden.

Der Kölner Hotel- und Gaststättenbetrieb kritisiert scharf, dass die Stadt in einen laufenden Betrieb eingreift; die Angestellten haben eine Kündigungsschutzklage eingereicht.

Lesen Sie hierzu auch: Flüchtlinge werden zunehmend in Hotels untergebracht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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