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StartHotel+TechnikNachhaltigkeitKlimatechnik im Öschberghof::Frischluftkomfort im gesamten Haus

Klimatechnik im ÖschberghofFrischluftkomfort im gesamten Haus

Zu einem durchdachten Klimakonzept gehören nicht nur eine angenehme Raumtemperatur und genügend Frischluftzufuhr. Vor allem im hochklassigen Hotelsegment wie im Öschberghof muss sich die Technik elegant einfügen, sodass sie zum architektonischen Erscheinungsbild passt.

Die Architekten Allmann Sattler Wappner aus München haben den Öschberghof, der zu den besten Hotels in Süddeutschland zählt, neu organisiert. Dazu gehören der Neubau der Empfangshalle, ein modernes Tagungszentrum und drei neue Bettenhäuser. So wurde die Hotelanlage von ursprünglich 73 auf nun 110 Zimmer und 16 Suiten vergrößert. Der Fokus lag auf regionaler Architektur, die sich behutsam in die landschaftliche Umgebung einfügen sollte. Die Architekten orientierten sich an einer traditionellen Schwarzwald-Hofanlage, bestehend aus einzelnen und gruppierten Häusern mit Satteldächern.

Das Fünfsterne-Superior-Golf- und Wellness-Resort Der Öschberghof in Donaueschingen nach der umfassenden Sanierung. (Bild: Öschberghof )

Parallel wurde das Hotel mit moderner Lüftungs- und Klimatechnik des Unternehmens Kiefer Klimatechnik ausgestattet. Eine Besonderheit waren die offenen Giebeldächer. Im Hausrestaurant „Esszimmer“ erzeugen diese zusammen mit den sichtbaren Holzbalken und den futuristisch angeordneten Glas-Trennwänden ein angenehmes Raumerlebnis. Die Verteilung der Luftauslässe erfolgte auf verschiedenen Höhenniveaus als horizontale Linienelemente innerhalb der Satteldachflächen. So werden eine gleichmäßige Belüftung und Durchströmung im Restaurant sichergestellt. Die für eine Effektbeleuchtung notwendigen Stromschienen laufen dazwischen und nehmen die Linienführung optisch auf, was zu einem harmonischen Gesamteindruck führt.

Luftverteilung ohne spürbare Luftbewegung

Eine ähnliche offene Deckengestaltung findet sich auch in der Lobby des Öschberghofs wieder. Da viele filigrane Glaskugeln in verschiedenen Größen aufgehängt sind, war die lufttechnische Aufgabenstellung besonders diffizil. Der Raum sollte einerseits ausreichend durchströmt werden, andererseits durften die Kugeln keinesfalls in Schwingungen versetzt werden. Hierfür wurde der Schlitzdurchlass „Indul“ gewählt, da er eine gleichmäßige Luftverteilung mit einer optimalen diffusen Raumluftströmung ohne spürbare Luftbewegung ermöglicht. Die geringe Einbaubreite ab 15 Millimeter erlaubt eine unauffällige Installation und ordnet sich so allen erforderlichen architektonischen Gegebenheiten unter.

Das Zweisternerestaurant „Ösch Noir“ wurde in dunklen Farbtönen ausgestattet, um ein edles, geheimnisvolles Ambiente zu erzeugen. Abgehängte Glaskugeln dienen als elegante Raumteiler rund um die Tische in der Mitte des Restaurants. So entstehen stilvolle Lichteffekte im ganzen Raum. Die Schlitzdurchlässe wurden geschickt am Übergang zweier unterschiedlicher Deckenbereiche installiert. Sie sind optisch sehr zurückhaltend, leisten dennoch eine optimale lufttechnische Wirkung mittig im Raum.

Zuluft in Einzelstrahlen aufgeteilt

In den Räumen für Tagungen und Feierlichkeiten wurden die Schlitzdurchlässe überwiegend parallel mit der Beleuchtung in die Decke integriert und bieten Frischluftkomfort für alle Gäste. Im Spa- und Wellnessbereich sind die Ansprüche besonders hoch: Zur Entspannung werden angenehme Wärme, niedrige Raumluftgeschwindigkeit, Hygiene und die richtigen Lichtverhältnisse jeweils individuell für Sauna, Bade- und Ruheräume vorausgesetzt. Kiefer sorgte auch dort mit seinen Schlitzdurchlässen für eine besonders gleichmäßige Luftverteilung. Zuluft wird in feine Einzelstrahlen aufgeteilt und abwechselnd rechts und links im 45-Grad-Winkel in den Raum geführt.

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