Wenige Wochen nach dem Opening berichtet General Manager Jan-Hendrik Meidinger von einem reibungslosen Anlauf – und erläutert, wie sich das Luxushotel im wettbewerbsintensiven Frankfurter Markt positionieren will.
Ende Dezember hat Hyatt sein erstes Full-Service-Hotel in Frankfurt eröffnet. Das Kennedy 89 im Stadtteil Sachsenhausen gehört zur Marke The Unbound Collection by Hyatt und begrüßt seit einigen Wochen seine Gäste. General Manager Jan-Hendrik Meidinger zieht eine erste positive Bilanz: „Der Betrieb ist reibungslos angelaufen. Maßgeblich dafür verantwortlich war das außerordentliche Engagement, das unser Team bereits in der Pre-Opening-Phase gezeigt hat.“
Luxus über Erlebnisse definiert
Bei der Preisstrategie orientiert sich das Kennedy 89 laut Meidinger konsequent am Markt und an der Qualität des Angebots. „Wir sprechen Gäste an, die bereit sind, für Exzellenz zu bezahlen“, sagt der General Manager. „Dabei definieren wir Luxus nicht über den Preis, sondern über die Qualität der Erlebnisse: unvergessliche Momente, authentische Begegnungen und eine emotionale Verbindung zum Ort und zu den Menschen.“
Die Auslastungsstrategie basiert auf einem ausgewogenen Mix aus Geschäfts- und Freizeitgästen. „Frankfurt ist nicht nur ein attraktives Reiseziel für Gäste aus dem Leisure-Bereich, sondern auch Europas Finanzhauptstadt mit starkem Geschäftsreiseaufkommen“, betont Meidinger. In den kommenden Monaten rechne er mit einem kontinuierlichen Anstieg der Belegung. „Darüber hinaus unterstützt uns unser World of Hyatt-Treueprogramm, das inzwischen über 61 Millionen Mitglieder zählt, gezielt dabei, das Kennedy 89 sichtbar zu machen und die relevante Zielgruppe anzusprechen“, so der General Manager.
Kennedy-Besuch als Designinspiration
Zur Differenzierung im wettbewerbsintensiven Frankfurter Hotelmarkt setze das Kennedy 89 auf markantes Design, authentische Erlebnisse und eine individuelle Geschichte. Markenwerte der The Unbound Collection, wie Jan-Hendrik Meidinger unterstreicht.
Als Inspiration für das Konzept diente der Besuch von John F. Kennedy in Frankfurt im Jahr 1963. „Diese Verbindung spiegelt sich sowohl im Mid-Century-Design als auch in seinen Werten wider, mit einer klaren, zukunftsgerichteten Perspektive“, so Meidinger. „Hier trifft das Erbe der Vergangenheit auf die Vision von morgen.“ Das zeige sich in Designakzenten, Balkonen mit Skyline-Blick sowie einer Cocktailkarte mit verschiedenen Daiquiri-Variationen – eine Anspielung auf Kennedys Lieblingsdrink. Dabei gehe es weniger um Nostalgie als um eine zeitgemäße Interpretation. Statt die 1960er-Jahre zu reproduzieren, werde deren Geist aufgegriffen.
Mit 180 Zimmern – darunter 69 Suiten – verfügt das Kennedy 89 nach Unternehmensangaben über die größte Anzahl an Suiten in Frankfurt. Alle Einheiten sind mit Balkonen und einer Kitchenette ausgestattet, was ein wohnliches und flexibles Hotelerlebnis ermöglichen soll.
Levantinische Küche und Rooftop-Bar ab 2026
Das gastronomische Angebot umfasst mehrere Konzepte. Das "Eighty Nine Restaurant & Bar“ vereint levantinische Küche mit Frankfurter Akzenten, wobei die Gerichte zum Teilen konzipiert sind. Die „Kasa Lounge & Bar“ bietet neben klassischen Gerichten eine Cocktailkarte, die als Hommage an Kennedy verschiedene Daiquiri-Interpretationen enthält. Im Juli 2026 soll zudem „Jack's Rooftop Bar“ öffnen, die einen Blick über die Frankfurter Skyline bieten wird. Das rund um die Uhr geöffnete Fitnessstudio soll künftig um Peloton-Bikes erweitert werden.
Entwickler kündigt weitere Projekte an
Hinter dem Hotel steht die SIC Hospitality. Entwickler und Betreiber Benjamin Blackman bezeichnete die Eröffnung als "Höhepunkt einer zehnjährigen Vision, das herausragendste Hotel in Frankfurt zu schaffen und die Stadt mit einer alternativen Vision von zeitgenössischem Luxus für Europas Finanzhauptstadt zu verjüngen.“ SIC Hospitality baue seine Präsenz in Deutschland weiter aus, weitere Projekte würden in Kürze bekannt gegeben, so Blackman.