Der französische Hotelkonzern Accor hat seine Zahlen für das Corona-Jahr 2020 bekanntgegeben. Demnach lag der Verlust (Ebitda) bei 391 Millionen Euro. Die Expansion trieb das Unternehmen dennoch voran.
Der Umsatz sank laut einer Mitteilung im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent auf 1,621 Milliarden Euro. Der Free Cash Flow lag bei 727 Millionen Euro und der Nettobetriebsverlust lag bei fast zwei Milliarden Euro.
2020 hat Accor insgesamt 205 Hotels eröffnet, das entspricht 28.942 Zimmern. Zum Jahresende 2020 verfügte der Konzern über ein Portfolio von 753.344 Zimmern sowie 5.139 Hotels und eine Pipeline von 212.000 Zimmern und 1.209 Hotels. Am 31. Dezember 2020 waren 82 Prozent der Hotels geöffnet.
Wie Sébastien Bazin, Chairman und CEO von Accor sagte, habe man im zweiten Halbjahr die Zahlen verbessern können. Dies habe geholfen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäft in Grenzen zu halten. Zudem habe man bei Accor weiter in die Zukunft gedacht und unter anderem eine verschlankte und agile Struktur eingeführt.
Jahresbilanz 2020 Accor schreibt rote Zahlen