Die Messe Frankfurt erweitert ihr Angebot zu nachhaltigem Bauen. Im Fokus stehen Begrünung, Wassermanagement und innovative Fassadensysteme.
Die ISH 2027 stellt die Verbindung von Gebäudebegrünung, Wassermanagement und innovativen Fassadensystemen stärker in den Fokus. Mit dem Sonderareal „Green Roofs & Facades“ will die Messe Frankfurt vom 15. bis 19. März 2027 Anbieter, Planer, Architekten, Kommunen und Investoren zusammenbringen.
Das Areal gliedert sich in drei Themenbereiche. Unter „Green Roofs & Facades“ stehen Dach- und Fassadenbegrünung, Solarintegration, Hitzeschutz und Biodiversität im Mittelpunkt. „Urban Water Futures“ beschäftigt sich mit Regenwassermanagement, Grauwassernutzung, Retention und Zisternensystemen. Der Bereich „Metal Envelopes“ widmet sich Metallfassaden, recyclingfähigen Gebäudehüllen, Photovoltaik-Integration und architektonischer Gestaltung.
Formate für Wissenstransfer und Vernetzung
Nach Angaben der Messe soll das Sonderareal die Wechselwirkungen zwischen Gebäudehülle, Wasserinfrastruktur und Klimaanpassung sichtbar machen. Es entsteht in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Gebäude Grün (BuGG), dem Fbr-Bundesverband für Betriebs- und Regenwasser sowie dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).
„Gebäude müssen heute deutlich mehr leisten als noch vor wenigen Jahren", sagt Stefan Seitz, Leiter Brand Management ISH. "Begrünung, Regenwassermanagement und intelligente Gebäudehüllen werden zunehmend integraler Bestandteil zukunftsfähiger Architektur und urbaner Infrastruktur."
Außer der Ausstellungsflächen seien verschiedene Formate für Wissenstransfer und Vernetzung geplant. Dazu gehören eine Speakers Corner, Themenparcours, Best-Practice-Präsentationen und geführte Rundgänge. Sie sollen den fachübergreifenden Austausch fördern und die Zusammenhänge zwischen Begrünung, Wasserwirtschaft und Fassadentechnik verdeutlichen.
Trend-Themen rund ums Wasser
Zur vergangenen ISH kamen nach Veranstalterangaben mehr als 163.000 Besucher aus 149 Ländern sowie rund 2.180 Aussteller. Etwa ein Viertel der Fachbesucher interessiere sich besonders für Themen rund um Wasser, nachhaltige Gebäudekonzepte und ressourcenschonende Infrastruktur.
Unternehmen aus den Bereichen klimaresiliente Gebäude und urbane Infrastruktur können sich bereits für eine Beteiligung am Sonderareal anmelden. red/nz