Schwerpunkt Insolvenz Insolvenz als Chance begreifen

Insolvenzen sind in der deutschen Hotellerie längst kein Randphänomen mehr. Steigende Kosten, veränderte Nachfrage und strategische Fehlentscheidungen setzen viele Betreiber unter Druck.
Insolvenzen sind in der deutschen Hotellerie längst kein Randphänomen mehr. Steigende Kosten, veränderte Nachfrage und strategische Fehlentscheidungen setzen viele Betreiber unter Druck. © verticalia – stock.adobe.com (KI-generiert)

Welche Lehren Betroffene aus der Insolvenz gezogen haben und warum sie trotz Krisen optimistisch bleiben: Teil 2 der großen Tophotel-Recherche mit Fokus auf Achat Hotels und MCH.

Knapp zwölf Monate – mehr brauchten die Achat Hotels nicht, um ihre Insolvenz in Eigenverwaltung hinter sich zu lassen. Im Januar 2026 war das Verfahren beendet. „Wir sind raus, sind durchfinanziert, und die operativen Zahlen entwickeln sich über Plan“, berichten die Geschäftsführer Philipp von Bodman und André Hintzen erleichtert. „Es war ein harter, aber auch wichtiger Schritt“, so von Bodman.

Als eine der größten Herausforderungen bezeichnet er die doppelte Belastung für das Management während des Verfahrens: „Einerseits mussten umfangreiche administrative Schritte umgesetzt werden, andererseits lief das operative Tagesgeschäft in allen Hotels uneingeschränkt weiter. Diese Parallelität erforderte klare Strukturen, schnelle Entscheidungswege und eine hohe Disziplin im Management.“ Hinzu sei die emotionale Dimension gekommen ...

>> Mehr dazu lesen Sie in der neuen Tophotel Ausgabe 5/2026.

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