Immobilien 12.18. kauft schottisches Herrenhaus

Das Schloss Roxburghe Hotel & Golf Course und der Anbau (Bild unten). ©Roxburghe Hotel & Golf Course

12.18. Investment Management hat ein neues Schmuckstück in seiner Kollektion. Der Düsseldorfer Projektentwickler hat den schottischen Roxburghe Hotel & Golf Course zusammen mit der Babcock Pensionskasse VVaG gekauft. Erworben haben sie die Immobilie von einem echten Herzog.

Veräußert hatte das Anwesen der Duke of Roxburghe. Den Vertrag unterschrieben die geschäftsführenden Gesellschafter von 12.18. Jörg Lindner und Kai Richter in Edinburgh. Insgesamt investiert das Unternehmen rund 35 Millionen Euro in die Revitalisierung und Erweiterung des Objektes, das ab dem kommenden Jahr vom Tochterunternehmen 12.18. Hotel Management betrieben wird. 

Das majestätische Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert umfasst aktuell 22 Zimmer und soll umfassend renoviert werden. Ein separater Anbau, dessen Fertigstellung für 2019 geplant ist, wird darüber hinaus 57 weitere Zimmer sowie ein luxuriöses Spa und moderne Tagungsräumlichkeiten bieten. Auf dem Gelände des weitläufigen Golfplatzes werden zudem 60 Lodges entstehen, die mittels Sale-and-Lease-Back-Konzept an Privatinvestoren veräußert und an wechselnde Feriengäste vermietet werden.

Der Duke of Roxburghe legt großen Wert darauf, dass das schottische Erbe des Hauses von den neuen Besitzern respektiert wird und im zukünftigen Konzept des Hotels erhalten bleibt. „Die Pläne der neuen Eigentümer für eine größere Investition in Roxburghe sind sehr spannend. Ich habe keinen Zweifel daran, dass es eine der herausragendsten Resort-Destinationen in Schottland werden wird.“

Beim Designkonzept setzt 12.18. erneut auf das Innenarchitekturbüro Kitzig Interior Design. Das in Edinburgh ansässige Unternehmen ISA Architects wurde mit der architektonischen Gestaltung und Masterplanung der neuen Gebäude beauftragt. Das historische Gebäude soll weiterhin mit stilvoller schottischer Eleganz punkten. Im Kontrast dazu wird der futuristisch anmutende Anbau stehen.

Das Golfclubhaus mit Gastronomie und Pro-Shop soll ebenfalls modernisiert werden. Während der Umbauphase wird nur das Hotel geschlossen; Golfplatz und Clubhaus werden weiter betrieben. Ein Teil des Hotelpersonals wird in diesem Zeitraum in anderen 12.18.-Objekten eingesetzt. Alle Mitarbeiter haben die Möglichkeit, bei der Wiedereröffnung des Hotels wieder eingestellt zu werden. Jörg Lindner erklärt: „Wir erwarten, dass sich nach der kompletten Neugestaltung und Erweiterung des Roxburghe Hotel & Golf Course die Zahl der 50 bei uns beschäftigten Mitarbeiter mehr als verdoppeln wird.“

In der Revitalisierung historischer Objekte hat 12.18. bereits Erfahrung. So hat der Düsseldorfer Projektentwickler das Schloss Fleesensee im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte sowie das zugehörige Golfresort, das mit fünf Golfplätzen zu den größten in Nordeuropa zählt, übernommen und modernisiert. Nach der Wiedereröffnung wird das Roxburghe Hotel & Golf Course als zweites Objekt unter der Marke „Schloss Hotel“ firmieren.