Von Wellness über Gastronomie bis zur Organisationsstruktur: Die Hotelgesellschaft hat ihre sieben Häuser in Deutschland und Österreich grundlegend überarbeitet und will damit neue Zielgruppen ansprechen.
Die Hotelgesellschaft IFA by Lopesan Hotels hat einen mehrmonatigen Erneuerungsprozess für ihr Portfolio in Deutschland und Österreich beendet. Neben baulichen Investitionen in Wellness-, Gastronomie- und Familienbereiche hat das Unternehmen auch seine Organisationsstruktur überarbeitet.
„Unser Anspruch ist es, Gästen in allen Häusern ein zeitgemäßes, komfortables Erlebnis zu bieten, ohne die individuelle Identität jedes Standorts zu verlieren“, erläutert Juan Pita Urgoiti, Managing Director von IFA by Lopesan Hotels. Mit klaren Standards, modernen Konzepten und einem geschärften Management wolle man eine Hotelgruppe schaffen, die für Gäste, Mitarbeitende und Partner zukunftsorientiert und verlässlich sei.
Bei der Modernisierung der Häuser habe der Schwerpunkt auf zeitgemäßem Design, gesteigertem Komfort und verbesserter Funktionalität gelegen. Investitionen flossen in Pool- und Wellnesslandschaften, in modernisierte Bereiche für Kinder und Jugendliche sowie in das gastronomische Angebot.
F&B als strategischer Baustein
Einen besonderen Stellenwert nahm die Neuausrichtung des Food & Beverage-Bereichs ein. Die Hotelgesellschaft will das Segment unter dem Motto "Moments by IFA“ gezielt durch markenprägende Gastronomiekonzepte, höhere Qualitätsstandards und zeitgemäße Service-Lösungen stärken.
An ausgewählten Standorten sollen markenstarke Restaurantkonzepte die gastronomische Profilierung der einzelnen Häuser stärken. Ein modulares Frühstückskonzept soll gruppenübergreifend für einheitliche Qualität sorgen, gleichzeitig aber Raum für regionale und saisonale Besonderheiten lassen. Ergänzend hat IFA neue Self-Service-Angebote in den öffentlichen Bereichen eingeführt, um Gästen mehr Flexibilität zu bieten.
Breitere Zielgruppenansprache und Ganzjahresstrategie
Mit den Neuerungen will IFA by Lopesan Hotels künftig eine diversifiziertere Gästestruktur ansprechen. Dabei stünden insbesondere jüngere Reisende, Wellnessgäste und Familien im Fokus. Die Markenstrategie ziele auf höhere Wiedererkennung, Qualitätssicherung und den Ausbau der Bekanntheit im deutschsprachigen Raum ab.
Entscheidend sei dabei die Ausrichtung der Hotels als ganzjährig attraktive Reiseziele. Durch ein Angebot, das an 365 Tagen im Jahr nutzbar sein soll und Indoor- wie Outdoor-Erlebnisse kombiniert, will die Gruppe Gästen zu jeder Jahreszeit Aufenthaltsmöglichkeiten bieten. Flexible Raum- und Freizeitkonzepte sollen sowohl Erholung als auch Aktivität ermöglichen – unabhängig von Saison und Wetter.
Engere Verzahnung zwischen Zentrale und Hotels
Parallel hat IFA die organisatorischen Strukturen überarbeitet. Gruppenweite Standards wurden entwickelt und eingeführt, die für Qualitätssicherung und Wiedererkennbarkeit sorgen sollen, ohne die individuelle Identität der einzelnen Hotels einzuschränken.
Die Zusammenarbeit zwischen der Unternehmenszentrale und den einzelnen Hotels wurde strukturell intensiviert. Rollen und Prozesse seien klar definiert, zentrale Funktionen wie Marketing, Vertrieb, Revenue-Management, Human Resources, Operations Management und zentraler Einkauf ausgebaut worden.
Den Hotel-Direktorinnen und -Direktoren kommt laut dem Unternehmen dabei eine zentrale Rolle zu. Die Häuser von IFA by Lopesan Hotels seien groß dimensionierte Ferienhotels mit umfangreichen Angeboten, hoher Gästekapazität und komplexen Betriebsstrukturen an attraktiven Standorten. Die enge Verzahnung zwischen den operativen Hotelteams und der Zentrale bilde daher einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die nachhaltige Positionierung der Gruppe. red/sar
