Verband HSMA startet Taskforce "Operations"

Neues Austauschformat für die Branche: Die HSMA baut ihr Portfolio um die Task Force „Operations“ aus.
Neues Austauschformat für die Branche: Die HSMA baut ihr Portfolio um die Task Force „Operations“ aus. © Thomas Loris

Der Verband bündelt in einer neuen Arbeitsgruppe Expertise aus verschiedenen Fachbereichen. Was er sich davon verspricht.

Mit der neuen Task Force „Operations“ nimmt die HSMA Deutschland ein zusätzliches Themenfeld in ihre Verbandsarbeit auf. Die Arbeitsgruppe soll als Austauschformat für Fach- und Führungskräfte aus der Hotellerie dienen. Im Vordergrund stehe dabei zweierlei: konkrete Antworten auf operative Alltagsfragen im Hotelbetrieb zu finden und zugleich die einzelnen Fachbereiche innerhalb der HSMA stärker miteinander zu verknüpfen.

Übergreifender Ansatz statt isolierter Fachdisziplinen

Anders als klassische Fachgruppen verfolge die Task Force einen bewusst übergreifenden Ansatz. Statt einzelne Disziplinen isoliert zu diskutieren, soll ein ganzheitliches Verständnis der operativen Leistungserbringung im Hotel entstehen. Der Verband begründet diesen Perspektivwechsel mit Herausforderungen für die Branche wie steigende Kosten, wachsende Qualitätsanforderungen und einem sich wandelnden Gästeverhalten.

Strukturierter Arbeitsprozess mit definierten Themenclustern

Die inhaltliche Arbeit folgt einem klar strukturierten Prozess. „In den ersten vier Arbeitstreffen definieren die beteiligten Expertinnen und Experten zentrale Themencluster, schärfen das Profil der Task Force und entwickeln konkrete Mehrwerte für die Hotellerie“, erläutert Anna Heuer, Verbandsgeschäftsführerin der HSMA. Im Zentrum stünden dabei „Fragestellungen zur Effizienzsteigerung, zur Sicherung von Qualitätsstandards, zur nachhaltigen Erlösoptimierung sowie zur organisatorischen Weiterentwicklung von Hotelbetrieben“, so Heuer weiter.

Charakteristisch für das Format sei eine bewusst gewählte Balance zwischen individuellem Input und kollektiver Wissensentwicklung. Rund 50 Prozent der inhaltlichen Arbeit seien für die spezifischen Themen und Herausforderungen der Teilnehmenden reserviert, während die übrigen 50 Prozent der Frage gewidmet seien, wie die Branche insgesamt vom geteilten Wissen profitieren könne.

 „Dieser Ansatz, der bereits vom vorherigen Vorstand initiiert wurde, soll sicherstellen, dass sowohl konkrete Praxisprobleme adressiert als auch übergeordnete Impulse für die Weiterentwicklung der Hotellerie gesetzt werden“, so Christian von Rumohr, Präsident der HSMA. red/sar