Mystery-Check Hoteltest: Die Jufenalm

Der Naturbadeteich „The Golden Lake“ der Jufenalm dient auch zur Abkühlung nach dem Saunabesuch. Einige Zimmer bieten einen direkten ­Zugang.
Der Naturbadeteich „The Golden Lake“ der Jufenalm dient auch zur Abkühlung nach dem Saunabesuch. Einige Zimmer bieten einen direkten ­Zugang. © NEST X NOMAD

Gastgeberfamilie Rohrmoser hat mit der Jufenalm ein Refugium geschaffen, das auf Wellness, Entschleunigung und persönliche Gastfreundschaft setzt. Unser Mystery-Check zeigt, wo das Konzept aufgeht.

Reservierung

Unser Aufenthalt in der Jufenalm ist der zweite Anlauf. Ursprünglich war der Besuch bereits im vergangenen Herbst geplant. Rund zwei Wochen vor Reiseantritt erreichte uns damals eine Mail mit dem Hinweis, dass die Ausbaumaßnahmen im Hotel noch nicht vollständig abgeschlossen seien und sich direkt vor dem gebuchten Zimmer eine Baustelle befinde. Das Hotel reagierte transparent und bot verschiedene Optionen an: eine kostenfreie Stornierung, einen Rabatt auf den Aufenthalt oder eine Verschiebung des Wochenendes. Wir entschieden uns schließlich für die Stornierung. Die Rückzahlung erhielten wir zum spätestmöglichen Termin. Im Frühjahr wagen wir einen neuen Versuch.

Die Buchung nehmen wir rund sechs Wochen vor Reiseantritt direkt über die Hotelwebsite vor. Wir entscheiden uns für die Zimmerkategorie „Wohlgefühl für 4 Personen“ für 483,60 Euro pro Nacht. Der Buchungsprozess ist klar strukturiert und intuitiv. Im weiteren Verlauf besteht die Möglichkeit, verschiedene Zusatzleistungen hinzuzubuchen – darunter etwa ein Hundepaket oder ein Spa-Late-Check-out für 40 Euro. Kurz vor Abschluss der Buchung stoßen wir zudem auf ein Feld für ein „Überraschungsgeschenk bei Abreise“, das wir neugierig auswählen. Die Buchungsbestätigung erhalten wir unmittelbar im Anschluss per Mail.

Etwas überraschend ist allerdings, dass im Buchungsprozess selbst nicht abgefragt wird, mit wie vielen Personen das Zimmer letztlich belegt werden soll. Bei der Massagebuchung zeigt sich weiteres Optimierungspotenzial: Die Eingabefelder des Formulars wirken wenig intuitiv. Das Drop-down-Menü lässt nicht zu, zwei unterschiedliche Massagen gleichzeitig auszuwählen. Daher tragen wir unsere Behandlungswünsche in ein freies Textfeld ein. Einige Tage später erreicht uns eine Mail mit dem Hinweis, dass noch keine finalen Massagezeiten vorlägen und wir zunächst auf eine Warteliste gesetzt würden. Man kündigt an, uns voraussichtlich Ende des Monats mit konkreten Terminen zu kontaktieren. Diese Rückmeldung erscheint uns zunächst etwas ungewöhnlich, da die Buchung zu diesem Zeitpunkt nicht weit im Voraus erfolgt ist. Zum angekündigten Zeitpunkt erhalten wir schließlich die Bestätigung unserer gewünschten Termine …