Hotelmarkt USAAngestellte sollen besser vor Übergriffen geschützt werden

Die weltweit größten Hotelketten wollen ihre US-amerikanischen Mitarbeiter besser schützen – auch vor sexuellen Übergriffen. Sie versprachen zusammen mit der American Hotel & Lodging Association (AHLA), dem Personal unter anderem Panikbuttons bereitzustellen. Das gaben die CEOs bei einer Pressekonferenz in den USA bekannt.

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Dem “Five-Star-Promise” (dt. “Fünf-Sterne-Versprechen”) haben sich die CEOs von Hilton, Hyatt, IHG, Marriott und Wyndham angeschlossen. Bis 2020 sollen die zusätzlichen Schutzmaßnahmen im gesamten Land implementiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung von AHLA. Auch die Gäste sollen laut Katherine Lugar, Präsidentin und CEO von AHLA, noch besser geschützt werden. »Leider ist keine Branche immun vor den Problemen sexueller Belästigung. Aber wir arbeiten daran, Amerikas Hotels sicherer zu machen.«

Welche Maßnahmen genau ergriffen werden, soll stets an die Gegebenheiten der jeweiligen Hotels angepasst werden. Im Gespräch ist unter anderem, dass die Mitarbeiter mit einer Art elektronischem Panikknopf mit GPS-Tracking sowie einem Schrillalarm ausgestattet werden könnten. Auch Plakate mit Richtlinien, welche sexuelle Übergriffe verhindern sollen, sollen in den Hotels aufgehängt werden. Zudem sollen Angestellte an speziellen Trainingsprogrammen teilnehmen. Eine Arbeitsgruppe soll den jeweiligen Hotels dabei helfen, die jeweils richtigen Maßnahmen herauszufiltern. Diese beschäftigt sich bereits seit 2017 mit dem Thema.

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