Hotelmarkt HamburgGrand Elysée für 21 Millionen Euro renoviert

21 Millionen Euro hat Gründer und Hotelier Eugen Block jüngst in sein Grand Elysée Hamburg investiert. Ein großer Teil der Summe floss alleine in die Sanierung von 300 Zimmern.

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„Ein neues lebendiges Hotel“ nennt Gründer und Hotelier Eugen Block sein Grand Elysée Hamburg, wenn er an die 21 Millionen Euro denkt, die seit 2014 investiert wurden. Rund 13 Millionen steckten die Verantwortlichen des Fünf-Sterne-Hotels an der Rothenbaumchaussee allein in die Erneuerung von 300 Zimmern, die sich ab sofort mit einem eleganten Farbkonzept, bequemen Möbeln sowie moderner technischer Ausstattung präsentieren. Auch auf ein harmonisches Lichtkonzept wurde geachtet. Mit insgesamt 510 Zimmern, davon 18 Suiten, fünf verschiedenen Restaurants, einem großen Wellnessbereich, einer eigenen Galerie sowie 30 Veranstaltungsräumen ist das Grand Elysée Hamburg das größte Privathotel Deutschlands.

Insgesamt flossen seit der Gründung 200 Millionen Euro in das Hotel, weiß der Gründer: „Mit dem Grand Elysée Hamburg definieren wir die Fünf-Sterne-Hotellerie immer wieder neu. Ich muss jeden Tag feststellen, dass ein Hotel nie fertig ist. Unser Hotelensemble ist einzigartig, vielfältig, aber auch arbeitsintensiv. Mit Blick auf die Zukunft ist es mir wichtig, unser Hotel jung zu halten. Für den Gast soll es immer etwas Neues in unserer Hotelwelt zu entdecken geben, darauf basiert unsere mehr als dreißigjährige Erfolgsgeschichte. Man kann ein Fünf-Sterne-Hotel nur erfolgreich führen, wenn man bereit ist, gleich nach der Eröffnung wieder umzubauen.“

An besonders vielen Details und Neuerungen feilte Eugen Block in den vergangenen vier Jahren. Um die perfekte Matratze für seine Gäste zu finden, suchte er die Matratzen persönlich aus und testete die Qualität der verschiedenen Modelle über mehrere Monate selbst. Die Wahl fiel letztendlich auf eine Tonnentaschenfederkernmatratze, die sich durch ihren hohen Liegekomfort auszeichnet. Eine individuelle Änderung war Eugen Block dabei besonders wichtig: da die Menschen immer größer werden, gab der Gründer eine 1,10 Meter x 2,10 Meter Matratze für in Auftrag.

Im Badezimmer verbaute der Hotelier ebenfalls nur exklusive Materialien wie den “Ivory White“ Granit aus Indien für den Waschtisch. Um die individuelle Duschabtrennung aus thermisch gespanntem und gebogenem Floatglas mit dem von ihm vorgegebenen Radius der Glasrundung anfertigen zu lassen, ließ Eugen Block in Italien ein spezielles Werkzeug herstellen. In den Zimmern erwartet die Gäste zudem ein individuelles Lichtszenario, das sich mit Lichtschaltern, reduziert auf Raum-, Flur- und Nachtlicht, einfach bedienen lässt.

Im großen Festsaal für Veranstaltungen mit über 1.000 Personen ließ der Hotelier im August eine neue Beschallungsanlage für eine viertel Million Euro einbauen. Die dazugehörige Bankettküche, die Speisen für Veranstaltungen vorbereitet, erhielt ebenfalls eine neue Küchenausstattung für einen Preis von 150.000 Euro. Mit Blick auf 2019 hat Eugen Block bereits die nächste Idee, die bereits im Herbst 2018 in die Umsetzung geht: im siebten Stock des Hauese soll eine Dachterrasse entstehen. Auf einer Grundfläche von 160qm und auf zwei Ebenen sollen am Ende rund 50 Personen Platz finden.

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