Hotelmarkt Deutschland GBI AG hält Spitze als größter Projektentwickler

In Düsseldorf entwickelt die GBI AG voraussichtlich bis 2019 drei neue Hotelprojekte(©GBI AG).

Die GBI AG bleibt Deutschlands größter Projektentwickler für Hotels – zumindest nach der 12. Studie von bulwiengesa zu den Top-7-Städten in Deutschland. Immobilien in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart flossen in das Ranking ein.

100.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassen an diesen Standorten die Hotelimmobilien, bei denen die GBI AG die Arbeiten zwischen 2015 und 2017 abgeschlossen hat, die Projekte aktuell im Bau sind oder die Fertigstellung bis 2022 ansteht. „Die Führung im Entwickler-Ranking zu verteidigen, ist schwieriger als die Spitze zu erklimmen. Diese Weisheit aus dem Sport gilt eindeutig auch für den Hotel-Markt“, sagt Reiner Nittka, Vorstandssprecher der GBI AG. 

Auf den folgenden Plätzen des bulwiengesa-Rankings finden sich wie im Vorjahr Münchner Grund mit diesmal 87.000 Quadratmetern. Der drittplatzierte im Hotel-Ranking, die ECE, weist ein Flächenvolumen von 78.000 Quadratmetern auf.  Der Erfolg der GBI AG ist möglich, weil es zum einen eine enge Zusammenarbeit mit etablierten Hotelketten wie Marriott, Hilton, nH oder Novum gibt, die etwa mit Moxy, Hampton by Hilton oder niu neue brands in den Markt bringen. Gleichzeitig starten international erfolgreiche Ketten, die nach Deutschland drängen, die ersten Projekte häufig mit der GBI AG. Dazu gehören etwa die britische Hotelkette Premier Inn oder die bisher auf Asien konzentrierte Marke Capri by Fraser aus Singapur. „Diese Diversifizierung ermöglicht, dass wir von mehreren Hotelentwicklungs-Trends gleichzeitig profitieren“, erläutert Jan Winterhoff, Director of Hotel Development der GBI AG. 

Hinzu kommt mit SMARTments business eine sehr erfolgreich in den Markt geführte Eigenmarke für Reisende, die mehrere Wochen oder Monate in einer Stadt bleiben. Nicht einmal zwei Jahre nach Eröffnung des ersten Hauses der Eigenmarke ist die GBI Nummer vier der Serviced-Apartment-Markenhotels. Winterhoff: „Auch für die kommenden Jahre sind wir damit bestens vorbereitet.“   

Ein Schwerpunkt-Standort der Projektentwicklungen der GBI AG unter den Top-7-Städten ist Düsseldorf mit drei Hotels und 717 Zimmern. Seit Oktober 2017 steht fest: Gleich drei Hotels entstehen nun in bester Lage der NRW-Landeshauptstadt, direkt am Hauptbahnhof: Das Apartment-Hotel Adina (201 Zimmer), das Hampton by Hilton als Economy-Hotel des Focused-Service-Segments (219 Zimmer) sowie das Premium-Economy-Hotel Premier Inn (297 Zimmer). Düsseldorf ist zudem beispielhaft, wie die GBI AG bei Mixed Use-Projekten an einem Standort gezielt verschiedene Hotels zu kombiniert, die nicht miteinander konkurrieren. „Das ist eine Spezialität der GBI AG“, so Clemens Jung, Vorstand der GBI AG. „So ermöglichen wir die optimale Nutzung großer innerstädtischer Grundstücke und bringen wie in diesem Fall Leben sowie internationales Flair in zentrale Lagen.“ 

Zum Erfolg im bulwiengesa-Ranking tragen in diesem Jahr ebenfalls die angekündigten Projektentwicklungen in Hamburg bei, welche die GBI AG gemeinsam mit ihrem Beteiligungsunternehmen Nord Project plant und umsetzt. Dazu gehören beispielsweise ein im Bau befindliches Moxy sowie ein Premier Inn und ein niu. Hinzu kommt ein weiteres spektakuläres Hochhaus Hotel in der Spaldingstraße, der Marken-Partner wird in Kürze bekanntgegeben. In Köln eröffnete im vergangenen September das von der GBI AG für Holiday Inn Express entwickelte größte Hotel der Marke in ganz Europa. In Berlin starteten 2017 gleich drei Objekte der GBI AG-eigenen Longstay-Marke SMARTments business. Auch im begehrten Münchener Markt ist die GBI AG jetzt noch stärker vertreten. Nach dem bereits eröffneten SMARTments business wurde nun die Projektentwicklung für ein Holiday Inn nahe des Flughafens verabredet. Ebenfalls in guter Lage am Flughafen wurde zudem in Stuttgart gerade ein Moxy eröffnet. 

Neben Projekten in den von bulwiengesa untersuchten A-Städten entwickelt das Unternehmen auch erfolgreich Hotels in aussichtsreichen B-Städten wie Leipzig, Essen oder Mannheim (dort sogar vier Hotels). Hinzu kommen Projektentwicklungen im Rahmen eines Paketankaufs von Immobilien der Deutschen Bahn in Wiesbaden, Heidelberg, Mainz und Bielefeld. Dort entstehen überwiegend Häuser der Marke IntercityHotel. In Heidelberg kommt auf dem Grundstück noch ein weiterer Beherbergungsbetrieb dazu.