Hotelmarkt Deutschland Dänische Hotelmarke kommt nach Deutschland

Guldsmeden Hotels

Die dänische Kette Guldsmeden Hotels hat das Hotel Altberlin in der Bundeshauptstadt, nahe des Potsdamer Platzes, erworben, das bis dato privat als Familienbetrieb geführt wurde. Das Obergeschoss des Hotels soll ausgebaut und die Zimmerkapazitäten dadurch von 50 auf 80 erweitert werden. Im Sommer 2017 soll das Haus als Guldsmeden Hotel wiedereröffnen.

„Auch wenn Guldsmeden bisher in Deutschland noch kaum bekannt ist, sind wir sicher, dass das Haus in Berlin genau den Nerv der Zielgruppe trifft“, erklärt Stephan Brüning, Senior Consultant Investment & Letting bei Christie & Co in Berlin, der für die Transaktion verantwortlich zeichnete. Die Immobilie selbst passt laut Brüning hervorragend zur Marke Guldsmeden: „Ähnlich wie andere Guldsmeden Hotels ist das bisherige Hotel Altberlin ein attraktiver Altbau mit historischem Charme. Zudem bieten die Ausbauflächen im Dachgeschoss sehr viel Potenzial für eine Umgestaltung“, so der Hotelimmobilienexperte.

Marc Weinert, Gründer und Geschäftsführer von Guldsmeden Hotels, ist ebenfalls sowohl von dem Hotel als auch von dem Standort überzeugt: „Unser schon länger gehegter Traum, ein Guldsmeden Hotel in Deutschland zu eröffnen, ist endlich wahr geworden. Vor allem die pulsierende und inspirierende Hauptstadt lag uns immer am Herzen. Das neue Hotel ist sowohl von der Lage als auch der Größe her für uns perfekt. Sehr wichtig ist uns Nachhaltigkeit. Beispielsweise sind unsere Häuser bisher alle nach Green Globe zertifiziert.“ Deutschland sei im Bereich Nachhaltigkeit sehr fortschrittlich, vor allem auch bei Bio-Lebensmitteln, wie der Guldsmeden-Chef betont. „Wir haben uns bei der Beschaffung von Bio-Produkten für unsere Restaurants auch bisher schon bei unseren Nachbarn aus dem Süden umgesehen. Die örtliche Nähe erleichtert uns nun noch die Erweiterung unserer Produktpalette durch qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel aus Deutschland“, so Weinert weiter.

Das Nachhaltigkeitsprinzip beschränkt sich bei Guldsmeden aber nicht nur auf Bio-Lebensmittel. So viel wie möglich wird wiederverwertet, bei der Ausstattung wird viel mit Naturmaterialien gearbeitet. Beispiele dafür sind indonesische Holzmöbel sowie Waschbecken aus handgearbeitetem Naturstein. Gleichzeitig setzt Guldsmeden auf Design, das eine urbane Zielgruppe anspricht und eine Wohnzimmeratmosphäre schafft.