Im Zuge der Pandemie schloss Hotello alle drei Häuser in München und erfand im Rahmen eines Relaunches das Produkt und die Hotelmarke neu. Ein Ergebnis der Neustrukturierung: die Einführung der 4-Tage-Woche.
Unter dem Motto "Alles anders. Nicht nur neu, sondern besser." verfolgt Hotello seit 2020 einen neuen Weg. Bei einem Relaunch wurde nicht nur in das äußere Erscheinungsbild der Hotels investiert, sondern auch eine Neukonzeption der Unternehmenskultur vorangetrieben. Das Unternehmen teilte mit, dass ein Human-Resources-Konzept entwickelt wurde, mit dem Ziel die Work-Life Balance zu stärken und die langfristige Mitarbeiterzufriedenheit zu fördern.
Ab September: 4-Tage-Woche
Im Rahmen der Maßnahmen will die Gruppe ab September 2022 eine 4-Tage-Woche für die gesamte Belegschaft einführen. "Wir möchten für alle ein zeitgemäßer Arbeitgeber sein. Vier Tage Arbeiten – drei Tage frei, bei gleichem Gehalt, 36 Stunden Arbeitszeit pro Woche und mehr als sechs Wochen Urlaub pro Jahr. Eine gute Investition in die Motivation und Zeitqualität, das Wohlbefinden sowie die Gesundheit unserer Mitarbeitenden", so Sebastian Höcherl, Geschäftsführer von Hotello.
Zudem seien weitere Benefits Teil des Konzepts. So zum Beispiel eine Sachzuwendung, um bei den Fahrtkosten zu unterstützen sowie die Bereitstellung eines Schulungsbudgets. Für Auszubildende soll das MVV Ticket übernommen werden. Darüber hinaus soll der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung mit einem zusätzlichen Monatsgehalt honoriert werden.
Die Gruppe ging im April 2022 mit dem Hotello Schwabing zurück auf den Münchner Hotelmarkt. Im September 2022 ist die Wiedereröffnung des Hotello Lehels in der Innenstadt geplant.