Das Kärntner Hotel nutzt die Betriebspause für einen 7,3-Millionen-Euro-Ausbau: Eine Event-Sauna und ein neues Mitarbeiterhaus sollen bis Juni 2026 fertig sein.
Vor einigen Jahren hat die Familie Leeb und Klein ein rund 4.200 Quadratmeter großes Seegrundstück mit kleiner Halbinsel neben ihrem Hotel Hochschober in Kärnten erworben – den ehemaligen Standort des Gasthaus Siegel. Dieses Areal bildet nun die Basis für einen Ausbau in drei Stufen, der unter anderem eine Verdopplung der Saunafläche und den Bau eines weiteren Mitarbeiterhauses vorsieht. „Dieses Juwel am See eröffnet uns die wunderbare Möglichkeit, unser Angebot in drei Etappen weiterzuentwickeln“, sagen die Gastgeber Karin Leeb und Martin Klein. Ab 2028 seien zudem sogenannte See-Chalets mit großzügigen Apartments geplant.
7,3 Millionen Euro fließen in die erste von drei geplanten Bauphasen. Innerhalb von acht Wochen – zwischen dem 7. April und dem 3. Juni 2026 – will die Eigentümerfamilie während der jährlichen Betriebspause zwei Vorhaben gleichzeitig vorantreiben: einen geschwungenen Sauna-Zubau, der sich architektonisch an der hauseigenen Waldvilla orientiert, sowie ein viertes Mitarbeiterhaus an der Talstation der Panoramabahn. Umgesetzt werden beide Projekte laut dem Hotel mit regionalen Planern, Baufirmen und Handwerkern.
Arena-Event-Sauna als Kernstück des Zubaus
Das Kernstück der ersten Bauphase bildet eine 70 Quadratmeter große Arena-Event-Sauna, in der rund 50 Gäste gleichzeitig Platz finden sollen. Dort sind tägliche Aufgüsse vorgesehen. Zum Abkühlen stehen mehrere Optionen bereit: Wassergrotten mit inszenierten Duschen, ein künstlerisch gestalteter Eisbrunnen, ein Eisbad sowie der direkt angrenzende Turracher See.
Für die Erholung nach dem Saunagang sieht die Planung einen neuen „Ruhe-Kokon“ mit Daybeds sowie eine neugestaltete Liegewiese unmittelbar am Seeufer vor. Die bereits bestehenden Ruheräume mit dem Namen „Schlafsack“ erhalten eine rahmenlose Verglasung und ein überarbeitetes Farbkonzept. Der bisherige „Raum der Stille“ bleibt als zusätzlicher Rückzugsort erhalten.

Neues Mitarbeiterhaus in Holzmodul-Bauweise
Parallel zum Sauna-Zubau beginnt der Bau des Mitarbeiterhauses „Wilfried“. Das Gebäude wird in nachhaltiger Holzmodul-Bauweise errichtet und soll zusammen mit den drei bereits bestehenden Mitarbeiterhäusern ein um einen zentralen Platz gruppiertes kleines Dorf – vom Hotel als „Dörfl" bezeichnet – in fußläufiger Entfernung zum Haupthaus bilden. In der ersten Ausbaustufe 2026 entstehen dort acht Einzelzimmer, zwei Doppelzimmer, zwei Apartments sowie ein Schulungsraum und ein Café.
Zweite Bauphase 2027: Panorama-Sauna und Outdoor-Pool
Für das Jahr 2027 ist ein Obergeschoss auf dem See-Sauna-Zubau vorgesehen. Dieses soll ein begrüntes Dach erhalten und weitere Ruheräume mit Seeblick beherbergen. Hinzu kommt laut Planung eine rund 35 Quadratmeter große Panorama-Sauna, die sich an Gäste richtet, die ohne Events und Aufgüsse saunieren möchten. Ergänzt wird das Angebot durch einen 25 Quadratmeter großen, überdachten Outdoor-Pool für textilfreies Baden.
Gleichzeitig wird das Mitarbeiterhaus Wilfried in der zweiten Phase um 15 weitere Einzelzimmer erweitert. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll dabei zur Energieversorgung des Gebäudes beitragen.
See-Chalets ab 2028 geplant
Den Abschluss des Drei-Etappen-Plans bilden laut dem Hotel drei moderne, zweistöckige See-Chalets aus Holz, die planmäßig ab 2028 hinter dem See-Sauna-Zubau entstehen sollen. Jedes Chalet soll vier Apartments mit jeweils 55 Quadratmetern Fläche umfassen, die sich bei Bedarf zu einer 110 Quadratmeter großen Wohneinheit zusammenlegen lassen. Die Chalets werden zwar an das Hotel angebunden, verfügen jedoch über eine separate Zufahrt und eine eigene Parkgarage – konzipiert für Gäste, die Wert auf Privatsphäre und ein eigenständiges Wohnambiente legen. red/sar